Braunschweiger verkauft Mutters Bild bei „Bares für Rares“: Es ist „erstmal schockierend“,,

Ein Braunschweiger will das Bild seiner Mutter bei „Bares für Rares“ verkaufen. Das Motiv jedoch ist heute kaum noch vorstellbar.

Das Bild zeigt eine Szene aus Bares für Rares.
Aus Braunschweig hinaus in die Welt und dann zu „Bares für Rares“: Das dachte sich vielleicht auch Christoph Block, der mitsamt seiner Schwester gen Pulheim gereist war, um in der bekanntesten Trödelshow im deutschen Fernsehen ein Gemälde zu veräußern, das er und seine Schwester einst von ihrer Mutter geschenkt bekommen hatten.

Ein Gemälde, das bei genauerer Betrachtung durchaus für Kontroversen sorgte. Zeigte das Werk des Malers Franciszek Streitt doch zwei Kinder, die sich in aller Seelenruhe eine Zigarette angezündet hatten. Für heutige Verhältnisse eine geradezu verstörende Ansicht. Im 19. Jahrhundert, der Entstehungszeit des Bildes, jedoch vollkommen normal, wie „Bares für Rares“-Experte Colmar Schulte-Goltz erklärte. Es habe eben irgendwie dazugehört.

Ein Braunschweiger bei „Bares für Rares“

Und so war das Interesse an dem Bild durchaus geweckt. Leider jedoch befand sich das Werk, das auf Malpappe gepinselt worden war, nicht mehr im allerbesten Zustand. Einige Fehlstellen gebe es, erklärte Colmar, dazu müsste es ausgebessert und gereinigt werden.

Dennoch waren die 400 bis 500 Euro, die sich der Braunschweiger Christoph Block und seine Schwester Barbara Creutzburg, übrigens aus Hameln stammend, wünschten, viel zu niedrig angesetzt.

Händler zerlegen die Expertise

In Polen sei der Maler sehr beliebt, aber auch in Deutschland sei ein Preis von 1.200 bis 1.500 Euro drin, schätzte Schulte-Goltz. Wenn er sich da mal nicht verrechnet hatte. Zwar sei die Darstellung „erstmal schockierend“, wie Barbara Creutzburg im Händlerraum nochmals betonte, und ja, das Motiv sei „kontrovers“, wie David Suppe feststellte, das sollte die Händler aber nicht vom Bieten abhalten.

Das Bild zeigt ein Gemälde mit rauchenden Kinder.
Das durchaus überraschende Motiv bei „Bares für Rares“. Foto: Screenshot ZDF

Ganz im Gegenteil. Die Expertise nämlich war in Windeseile überschritten. Und so gingen die rauchenden Kinder schlussendlich für sagenhafte 3.500 Euro über den Händlertisch. Zugeschlagen hatte nach langem Kampf übrigens David Suppes.

Related Articles

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button
error: Content is protected !!