“Captain Future”-Raumschiff begeistert “Bares für Rares”-Händler
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Ein Stück 80er-Kult sorgte bei “Bares für Rares” für ehrliche Worte. Während Horst Lichter in Kindheitserinnerungen schwelgte, gestand ein Händler augenzwinkernd seine “Midlifecrisis”.
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Teaserbild: © ZDF

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“Wow”, kommentiert Horst Lichter das, was er in dieser Ausgabe zu Gesicht bekommt und bedauert: “Sowas hatte ich als Kind nicht.” Abseits trauriger Kindheitserinnerungen löst das Verkaufsobjekt aber noch ganz andere Gefühle aus. Ein Händler wähnt sich sogar in der “Midlifcrisis”.
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Das Objekt der Begierde ist ein altes Spielzeug und eher nichts für Verkäufer Jörgs (rechts) noch jungen Nachwuchs. Dafür sei es “ein bisschen filigran”. “Leider hat es mein Sohn schon in die Finger gekriegt”, muss er zugeben. Also darf es heute einen neuen Besitzer finden.
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Er selbst habe das Set als etwa Neunjähriger von seinen Eltern geschenkt bekommen. Bei dem erinnerungsträchtigen Objekt handelt es sich um ein Set der Anime-Serie “Captain Future”, die es 1980 zu uns nach Deutschland schaffte. “Seitdem war das ein Dauerbrenner”, weiß Experte Detlev Kümmel.
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Das Raumschiff mit dem Namen Future Comet besteht aus mehreren Einzelteilen. In die Kommandozentrale vorne kann man einen Blick werfen und Teile entnehmen. Experte Kümmel führt das mit gekonnten Handgriffen vor.
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Auch Protonenraketen kann das Flugobjekt abfeuern. Ist Horst Lichter bereit für den Abschusstest? “Ich bin startklar.” Feuer frei! Test erfolgreich abgeschlossen. “Das geht aber ab!”
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Hersteller des Spielzeugs ist das Unternehmen Popy. Von 1980 ist das Exemplar, das direkt zur Einführung der Serie hierzulande auf den Markt kam.
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Nicht ganz intakt und vollständig – “es ist alles etwas bespielt” – kann das Set aus Chogokin (eine Mischung aus Metall und Kunststoff) dennoch 300 bis 350 Euro einbringen. “Echt jetzt?”, staunt Lichter und überreicht Jörg die Händlerkarte.
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“Warnhinweis: Nicht mit den Raketen in Gesichtshöhe schießen”, liest Christian Vechtel (l.) im Händlerraum vor und gibt zu, dass er sowas “als Kind nie gelesen” habe.
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“Sowas war sehr westlich und bei uns verpönt, leider”, bedauert wiederum sein tschechischer Kollege Jan Cizek auch heute noch.
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“Als Kampfansage” nennt Vechtel nach den ersten Geboten 200 Euro in Richtung Verkäufer Jörg. “Wir kommen ja ungefähr aus der gleichen Zeit und wollen uns ja nicht im Sandkasten streiten.”
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“Wenn ein Förmchen Sand noch draufgeht…”, reagiert der kämpferisch und bringt 250 Euro als Wunsch ins Spiel. “Ein teures Förmchen”, findet Vechtel, schlägt aber ein. “Vielleicht ist es Midlifecrisis, aber so was muss man kaufen”, erklärt der Händler den Deal augenzwinkernd.
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