Carmen Geiss schießt gegen Bushido: „Das ist ein moralisches Armutszeugnis“
Zwischen Carmen Geiss und Bushido herrscht dicke Luft. Auslöser ist ein Social-Media-Post nach einem Konzert des Rappers, der nun einen alten Konflikt wieder an die Oberfläche bringt.
Am Dienstagabend (20. Januar) trat Bushido im Rahmen seiner Tour in der Kölner Lanxess Arena auf. Auch fünf seiner acht Kinder waren dabei, um ihrem Vater zuzujubeln. Den Moment teilte Bushidos zwölfjährige Tochter Laila anschließend auf Instagram. Unter dem Clip hinterließ Carmen Geiss jedoch einen scharfen Kommentar.

Carmen Geiss schießt gegen Bushido
Unter anderem heißt es darin: „Du hast jahrelang alles verteidigt, was Frauen entwürdigt und erniedrigt, mit dem billigen Argument der künstlerischen Freiheit. Heute stehst du selbst mit deiner Tochter auf der Bühne und plötzlich ist alles anders? Genau das ist die Heuchelei, die ich damals schon kritisiert habe. Wer selbst Kinder hat und trotzdem solche Inhalte verharmlost, hat nichts verstanden. Das ist ein moralisches Armutszeugnis.“
Der Hintergrund des Streits reicht mehrere Jahre zurück. Wie Carmen Geiss gegenüber der „Bild“ erklärt, geht es um den Song „Medusablick“ von Kollegah aus dem Jahr 2018. Darin wurden Carmens Töchter Davina und Shania massiv bedroht. Das Landgericht Mannheim verurteilte den Rapper und seine Plattenfirma damals zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro.
Bushido schlägt versöhnliche Töne an
Besonders bitter für Carmen ist, dass sich Bushido damals schützend vor Kollegah gestellt hatte. Heute sei die Situation eine andere, glaubt Geiss: „Ich bin mir sicher, dass Bushido als Vater heute nicht mehr so reagieren würde wie vor sieben Jahren.“
Bushido selbst schlägt inzwischen versöhnliche Töne an. Gegenüber der Zeitung erklärt er: „Ich kenne Carmen Geiss gar nicht persönlich. Ich mag sie und ihre Familie und finde es ein bisschen schade, dass sie sich so heftig geäußert hat.“








