Das halte ich für sehr viel“: Händler zweifeln Expertise bei „Bares für Rares“ an..
Eine Brosche sorgt bei „Bares für Rares“ für Diskussionen. Trotz hoher Expertise reagieren die Händler skeptisch.

Das Stück habe einst einer russischen Kollegin gehört, erzählt sie Moderator Horst Lichter (64). „Ich habe sie ihr abgekauft, wollte aber erst wissen, ob die Diamanten echt sind.“ Deshalb habe sie schon vorab ein Gutachten anfertigen lassen.
„Bares für Rares“: Hohe Expertise, große Zweifel
Auch Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) bestätigt die Echtheit. Sie datiert die Brosche auf die Zeit zwischen 1870 und 1890 und erklärt, dass es sich um eine sogenannte Mariage handelt, also ein Schmuckstück, das aus mehreren alten Teilen zusammengesetzt wurde. „Es gibt verschiedene Stempelungen auf der Rückseite“, so die Sachverständige.
Gabriele hat für die Brosche damals 2.500 Dollar bezahlt und genau diesen Betrag würde sie gerne wiederbekommen. Die Expertin sieht sogar mehr Potenzial. Sie nennt einen Schätzwert von 2.700 bis 3.300 Euro. Im Händlerraum sieht die Realität allerdings anders aus.
Fabian Kahl (34) eröffnet mit einem Gebot von 500 Euro. Die Verkäuferin reagiert sofort: „Das ist weit unter der Expertise.“ Als Kahl den Schätzwert hört, zeigt er sich sichtlich überrascht. „Das halte ich für sehr viel“, sagt er offen. Auch Elisabeth Nüdling (45) ist skeptisch. Sie bietet 1.500 Euro an, mehr sieht sie nicht.








