„Das ist zu wenig“: „Bares für Rares“-Verkäufer faucht Expertin an

Mit der Expertise von Annika Raßbach gab sich ein Verkäufer nicht zufrieden. Horst Lichter muss eingreifen.

Hier herrscht dicke Luft! Eigentlich fliegen bei „Bares für Rares“ die Funken nur zwischen Händlern, aber diesmal wurde es schon bei der Expertise hitzig. Montag (22. September) im ZDF-Studio. Ingeborg und Heinz aus Geilenkirchen bringen ein altes Reklameschild mit. Stolz erzählt Heinz, wie er es in Holland ergattert hat. Lange bevor Schilder bei Sammlern Kult wurden.

Expertin Annika Raßbach (44) schaut genau hin. Das Objekt trägt den Namen „Bières de Clausen“. Eine Luxemburger Brauerei, gegründet 1563, 1971 dichtgemacht. „Ganz toll, sehr hochwertig“, lobt sie. Ein kleines Manko gibt es, denn der Rost frisst sich in die Kanten.

„Bares für Rares“: Verkäufer ist empört

Dann der Knall. Raßbach schätzt den Wert auf 250 bis 350 Euro. Heinz will aber 600 bis 700 sehen. „Nein, das ist zu wenig“, ruft er empört. Raßbach bleibt ruhig. „Ich verstehe Sie, weil ich selber auch Sammlerin bin“, erklärt die Expertin, und fügt an, „Ich halte es durchaus für möglich, dass ein Liebhaber mehr bezahlt.“ Doch Heinz wird lauter.

„Sie sehen doch selber, das kann man so lassen“, so der Verkäufer, während er auf den Rost zeigt: „Das ist dem Alter geschuldet, das Schild hat gelebt.“ Moderator Horst Lichter (63) hakt vorsichtig nach: „Ich verstehe deine Leidenschaft und Liebe für das Schild, aber würdest du 350 Euro zustimmen?“ Heinz murrt, nickt, greift zur Händlerkarte.

Im Händlerraum startet das Gefecht. Julian Schmitz-Avila (39) eröffnet mit 100 Euro. Schnell heben Wolfgang Pauritsch, Jos van Katwijk und Walter Lehnertz die Karten. Die Summe steigt auf 340. Dann stockt das Bieten.

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