Deutscher Filmstar gab Horst Lichter kuriosen Rat: „Nicht ohne Arzt machen“

Bevor Horst Lichter Fernsehkoch und Moderator wurde, trainierte er als passionierter Bodybuilder. Ein Filmstar gab ihm damals einen merkwürdigen Rat.

Köln – Horst Lichters (63) Markenzeichen war lange Zeit nicht sein markanter Schnurrbart, sondern sein riesiger Bizeps. Als junger Mann ging der TV-Star jeden Tag ins Fitnessstudio, obwohl er damals auf einem Schrottplatz angestellt war und grundsätzlich körperliche Arbeit verrichtete. Seine Leidenschaft fürs Bodybuilding teilte Lichter mit dem bekannten Schauspieler Ralf Moeller (66).

"Die Stefan Raab Show" - "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter (Mitte) hat bei Stefan Raab über seine Bodybuilder-Vergangenheit gesprochen.
“Die Stefan Raab Show” – “Bares für Rares”-Moderator Horst Lichter (Mitte) hat bei Stefan Raab über seine Bodybuilder-Vergangenheit gesprochen. © RTL+

Während eines Auftritts in der „Stefan Raab Show“ erinnerte sich Horst Lichter im Gespräch mit dem Entertainer an seine Zeit in der Muckibude zurück.

Dabei verriet er auch, dass er zeitweise sogar zu Anabolika gegriffen habe, um an den Geräten schneller sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Einen kuriosen Ratschlag erhielt der „Bares für Rares“-Moderator dabei von seinem Kollegen Ralf Moeller.

Er half nach: Horst Lichter griff für seine Muskeln auch zu Medikamenten

„Wir waren damals bei Ralf Möller im Studio auf einem Lehrgang und ich werde nie vergessen, wie Ralf da saß, mit einer großen Sahnetorte vor sich“, berichtete Lichter amüsiert.

„Er war mit einem Löffel die Sahnetorte am essen und wir dachten alle: ‚Was macht der denn da? Da darfst du doch nicht!‘ Und dann erklärte er uns, er sei in der Aufbauphase. Und einen Satz vergesse ich nie von Ralf. Er guckte uns an und sagte: ‚Jungs, Anabolika, das ist echt gefährlich. Das solltet ihr nicht machen – ohne Arzt!‘“

Heute kann Horst Lichter diese Anekdote mit einem Lachen erzählen. Doch tatsächlich litt der Körper des Fernsehkochs stark unter den extremen Trainingseinheiten gepaart mit Dopingmitteln.

Mit nur 26 Jahren erlitt er einen Schlaganfall, zwei Jahre später einen zweiten sowie einen Herzinfarkt. In der darauffolgenden Reha habe sich Lichter dazu entschlossen, zukünftig besser mit seiner Gesundheit umzugehen.

„Ich habe sehr jung sehr böse trainiert“, sagte er bereits 2020 während eines Auftritts bei „Wer wird Millionär?“. In der ZDF-Doku „Horst Lichter:

Mein Herz, mein Motor“ erklärte er später die Gründe für seine frühen gesundheitlichen Probleme: „Stress, zu viel Arbeit, Sorgen, und ich habe nicht auf mich geachtet. Ich dachte – so wie das junge Menschen meistens tun –, dieser Körper hält ewig.“

Heute lebt Lichter idyllisch auf einem Bauernhof und ist auch ohne seine Bodybuilder-Muskeln zufrieden. Verwendete Quellen: Stefan Raab Show, Wer wird Millionär?, Horst Lichter: Mein Herz, mein Motor

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