Die „Die Wollnys“-Krise: Silvana ist wütend über das, was ihre beiden Töchter getan haben.
Als Soap-Journalist*in für DIE WOLLNYS erzählt sich diese Episode wie ein klassisches Chaos-Kammerspiel – mit nur einem Schauplatz, aber umso mehr Drama: dem Badezimmer.

Zwei Tage nach dem Einzug in Ratheim scheint sich die Großfamilie eigentlich langsam einzuleben. Eigentlich. Denn ausgerechnet der kleinste Raum des Hauses entwickelt sich zum größten Problem. Das Bad im ersten Stock ist dauerhaft besetzt, unten ist wegen eines Wasserschadens alles stillgelegt – und so beginnt jeder Morgen mit Diskussionen, genervten Kommentaren und echtem Zeitdruck.
Loredana blockiert das Badezimmer, während draußen bereits die Ungeduld wächst. Haare kämmen, Zähne putzen, Schminken – alles dauert. Lore klopft, Lodana wird genervt, und spätestens als jemand behauptet, auf der Toilette zu sitzen, obwohl deutlich Schminkutensilien zu hören sind, eskaliert die Stimmung. Das Badezimmer wird zum Nadelöhr, zum Wartezimmer wie auf einer öffentlichen Toilette. Und die Nerven liegen blank.
Der Grund für das Dilemma ist ernst: Ein undichtes Rohr in der Wand hat im Bad von Silvia und Harald einen massiven Wasserschaden verursacht. Fliesen mussten entfernt, die Badewanne ausgebaut werden. Feuchtigkeit steckt noch tief in Wand und Boden. Silvia erinnert sich an den Moment der Entdeckung: lockere Fliesen, ein ungutes Gefühl – und schließlich die bittere Gewissheit, dass hier nichts mehr „normal“ ist.
Während sich die Familie mit Improvisation durchschlägt, rücken die Handwerker an. Messgeräte zeigen alarmierende Werte: Statt normaler 21 bis 22 liegt die Feuchtigkeit bei über 48. Das bedeutet: Trocknungsgeräte, Lärm, weitere Wochen Baustelle. Harald versucht optimistisch zu bleiben, legt Schutzvlies aus und hofft auf einen schnellen Ablauf – doch ihm ist klar, dass mehrere Firmen koordiniert werden müssen. Ein logistischer Albtraum.

Am nächsten Morgen ist die Lage nicht besser. Die Maschinen laufen, das Bad im Erdgeschoss bleibt unbenutzbar, und oben staut sich erneut alles. Gerade jetzt, wo Termine anstehen. Stefania soll Loredana fahren – angeblich zum Standesamt, um Unterlagen für Aurelio abzuholen. Was niemand weiß: In Wahrheit geht es um wichtige Dokumente für ihre anstehende Hochzeit. Ein streng gehütetes Geheimnis.
Doch das Geheimnis droht schon am Badezimmer zu scheitern. Zeitdruck, volle Blase, halbfertiges Make-up – der Ton wird schärfer, die Geduld kürzer. Man spricht davon, künftig Termine fürs Bad zu vergeben. Loredana ringt sichtbar mit sich, während sie versucht, nichts anmerken zu lassen. Schließlich improvisiert sie, wäscht sich notgedrungen draußen weiter das Gesicht und rettet den Plan.
Am Ende fasst Loredana selbst zusammen, was diese Situation so brisant macht: Die Badezimmerlage ist extrem belastend – besonders morgens, wenn Termine warten. Und dieser Termin ist entscheidend. Noch glaubt die Familie, es gehe um Bürokratie. Doch bald wird klar werden: Hinter dem Bad-Chaos verbirgt sich der nächste große Wollny-Moment – eine Hochzeit, die alles verändern wird.








