DIE WOLLNYS -Drama! Loredana ist genervt 😤​😒 | Die Wollnys…
Auf der unteren Etage herrscht plötzlich eine spürbar andere Stimmung. Kein freundliches „Hallo“, kein kurzer Blickkontakt – stattdessen läuft Loredana wortlos durch den Flur, holt die Wäsche, legt sie ab und zieht sich zurück. Die Laune? Im Keller. Der Grund dafür lässt nicht lange auf sich warten: der Führerschein.

Seit über einem Jahr steht für Loredana fest, dass sie direkt nach ihrem 17. Geburtstag in den Osterferien einen intensiven Crashkurs machen will – genau wie zuvor Stefania und Peter. Doch ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt ist Mama Silvia nicht im Land.
Und genau das wird zum Problem. Denn Silvia möchte nicht, dass Loredana den Führerschein macht, während sie selbst nicht vor Ort ist. Für Loredana ein unverständlicher Einschnitt: „Was macht das denn für einen Sinn? Ich will doch einfach nur mobil sein.“
Aus ihrer Sicht ist alles klar geregelt. In der Familie gibt es genug Erwachsene, die eingreifen könnten, falls etwas sein sollte: Sarafina, Silvana, Peter, Flo oder Harald. Warum also muss ausgerechnet Mama persönlich dabei sein? Die Enttäuschung sitzt tief. Wieder einmal fühlt sich Loredana ausgebremst – während andere scheinbar weniger kämpfen müssen.
Gleichzeitig zeigt sich aber auch Verständnis innerhalb der Familie. Silvana bringt es auf den Punkt: Für eine Mutter bleibt das Kind eben immer das „Küken“. Und Silvia möchte einfach in der Nähe sein, wenn ihre Tochter Auto fährt. Ein nachvollziehbarer Gedanke – und trotzdem eine emotionale Zerreißprobe.
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Loredana versucht, eine Lösung zu finden. Ihr Vorschlag: Zwei Wochen Crashkurs in Bünde. In der ersten Woche begleitet sie Flo, der gleichzeitig seinen Anhängerführerschein machen möchte – ein Gutschein, der seit Jahren unangetastet ist. In der zweiten Woche würde Stefania übernehmen. Unterkunft, Fahrschule, Organisation: Alles wäre geregelt. Loredana sieht darin sogar Vorteile – zwei Fliegen mit einer Klappe, weniger monatelanges Hin und Her, volle Konzentration auf das Ziel.
Harald verspricht, sich einzusetzen, und kontaktiert Silvia per Videocall in Asien. Doch die Fronten wirken zunächst verhärtet. Silvia bleibt skeptisch. Sie erinnert sich nur zu gut an die stressigen Fahrstunden mit Stefania und Peter, an Angst, Anspannung und Kontrollverlust. Genau das möchte sie Loredana ersparen.
Nach langem Abwägen kündigt Silvia an, „eine Nacht drüber zu schlafen“. Für Loredana ist das zumindest ein Hoffnungsschimmer. Und tatsächlich: Kurz darauf kommt die überraschende Wendung. Eine Sprachnachricht von Mama.
Silvia ist über ihren Schatten gesprungen. Loredana hat sich bewährt, Verantwortung übernommen, auf die Kleinen aufgepasst. Wenn Flo und Stefania wirklich dabei sind – und wenn Loredana vorsichtig ist – dann darf sie den Crashkurs machen. Die Erleichterung ist riesig. Tränen, Freude, Stolz.
Am Ende bleibt ein Gefühl, das bei den Wollnys selten still bleibt: Hoffnung. Hoffnung, dass Loredana diese Chance nutzt. Dass sie ihre Freude in Fleiß verwandelt. Und dass sie beweist, dass Mama ihr vertrauen kann.
Der Führerschein ist erlaubt – aber die Verantwortung fährt immer mit.








