Die Wollnys: Schwangerschafts-Krise: Sarafinas Kampf mit Übelkeit!
Nächtliche Sorgen einer werdenden Zwillingsmama
Eigentlich wollte Sarafina nur schlafen – doch daraus wird in dieser Nacht wieder nichts. Während ihr Mann neben ihr tief und fest schlummert, wälzt sich die 26-Jährige unruhig hin und her.

Die Übelkeit lässt nicht nach, für ihren schwangeren Körper findet sie keine Position, die länger als ein paar Minuten auszuhalten ist. „Ich bin hundemüde, aber ich kann einfach nicht schlafen“, flüstert sie in die Dunkelheit. Schließlich gibt sie auf und macht sich mitten in der Nacht auf den Weg zu Mama Silvia.
Im Esszimmer trifft sie ihre Mutter – selbst schlaflos, allerdings aus einem ganz anderen Grund. Harald, verrät Silvia, „sägt Bäume weg“, so laut schnarcht er. Ein kurzer Moment der Erleichterung: Beide teilen das Schicksal einer unruhigen Nacht. Doch Sarafina geht es wirklich schlecht. Die Übelkeit, die körperliche Anspannung, die wachsenden Sorgen um die Zwillinge – all das schnürt ihr die Kehle zu.
Silvia hört geduldig zu und handelt sofort. Zwieback gegen den flauen Magen, beruhigende Worte für das Herz. „Du wolltest unbedingt ein Baby – und Peter wird ein guter Papa. Mach dir keine Sorgen“, ermutigt sie ihre Tochter. Und Sarafina weiß: Wenn jemand Erfahrung hat, dann ihre Mutter. Der Zuspruch tut gut. Für einen Moment fühlt sie sich getragen.
Am nächsten Tag versucht Sarafina, sich abzulenken. Beim Stöbern durch Umstandsmode wird ihr plötzlich bewusst, wie real die Schwangerschaft geworden ist. Ihre Schwester hilft beim Anprobieren, stopft spaßeshalber ein Kissen unter das Shirt – ein kleiner Vorgeschmack auf den Bauch, der noch kommen wird. Es ist ein Moment voll Lachen, Staunen und ein bisschen ungläubigem Glück: Die Familie wird bald um Zwillinge reicher, etwas völlig Neues bei den Wollnys.
Doch die körperliche Belastung bleibt. Abends findet Peter seine Frau erneut erschöpft im Bett wieder. Er hat sich etwas einfallen lassen: eine spezielle Schlafmatratze für Schwangere. „Extra organisiert“, sagt er stolz. Sarafina probiert sie aus, und zum ersten Mal seit Tagen spürt sie echte Erleichterung. Endlich eine bequeme Haltung, endlich die Chance auf ein paar Stunden Ruhe.
Wenig später entdeckt Silvia die Matratze – und hält sie im ersten Moment für ein merkwürdiges Gummispielzeug. Doch der Schreck wandelt sich schnell in Gelächter. Die Familie nimmt es mit Humor, testet das Kissen im Spaß selbst aus und sorgt so für einen unerwartet heiteren Ausklang eines anstrengenden Tages.
Am nächsten Morgen herrscht ausgelassene Stimmung. Die Sorgen sind nicht verschwunden, aber sie wirken kleiner – getragen vom Zusammenhalt der Großfamilie. Sarafina weiß: Ganz gleich, wie turbulent die Schwangerschaft wird, sie ist nicht allein. Und wenn die Babys erst da sind, wird sich alles fügen. Gemeinsam schaffen die Wollnys schließlich jede Herausforderung.








