Drama im Dschungelcamp: Ariels Ex erhebt schwere Vorwürfe wegen Tochter,,
Während Reality-TV-Star Ariel im australischen Dschungel um Sterne, Sendezeit und letztlich um den Sieg kämpft, spielt sich fernab der Kameras ein Drama ab, das deutlich schwerer wiegt als jede Dschungelprüfung. Abseits von Kakerlaken, Hunger und Inszenierung sorgt ein hoch emotionaler Sorgerechtskonflikt für Schlagzeilen – und wirft einen Schatten auf ihren Auftritt im Dschungelcamp.

Die junge Moderatorin befindet sich tausende Kilometer von ihrer erst einjährigen Tochter Eline Mont entfernt. Das Kleinkind ist während Ariels Teilnahme an der RTL-Show in der Schweiz geblieben, wo es von seiner Großmutter betreut wird. Öffentlich hatte Ariel erklärt, dass ihr genau diese Trennung besonders zusetze – und dass sie ihr Kind nur deshalb nicht mit nach Australien nehmen konnte, weil die notwendige Zustimmung des Kindsvaters verweigert worden sei.
Nun meldet sich eben jener Vater selbst zu Wort. Giuliano Hediger, der Expartner der TV-Bekanntheit, bestätigt in einem Interview mit RTL, dass er sein Einverständnis für die Australien-Reise der gemeinsamen Tochter tatsächlich nicht gegeben habe. Seine Begründung: Er und Ariel teilen sich das gemeinsame Sorgerecht, doch er sei nach eigener Aussage nicht ausreichend darüber informiert worden, wohin seine Tochter auf eine derart lange und weit entfernte Reise gehen sollte.
Für Hediger steht jedoch ein anderer Punkt noch stärker im Vordergrund. Seit mehreren Wochen habe er keinen Kontakt mehr zu seiner Tochter, betont er – und zwar nicht aus freien Stücken. Hätte Ariel das Kind mit ins Dschungelcamp genommen, so argumentiert er, wäre ein längerer Kontaktabbruch für ihn unvermeidlich gewesen. Ein Umstand, den er emotional wie rechtlich nicht akzeptieren könne.
Laut Hediger habe er das Recht – und auch den ausdrücklichen Wunsch –, seine Tochter jedes zweite Wochenende zu sehen. Dieses Umgangsrecht werde ihm derzeit jedoch verwehrt, so sein Vorwurf. Worte, die den ohnehin sensiblen Konflikt weiter anheizen und die öffentliche Wahrnehmung von Ariels Dschungel-Abenteuer nachhaltig beeinflussen.

Ariel selbst stellt die Situation anders dar. Sie betont, bewusst entschieden zu haben, ihre Tochter in einer vertrauten, stabilen Umgebung zu lassen. Bei ihrer Mutter sei Eline gut aufgehoben, habe feste Strukturen und die nötige Sicherheit, die ein Kleinkind brauche. Eine monatelange Reise ans andere Ende der Welt, fernab gewohnter Bezugspersonen, sei aus ihrer Sicht nicht im Interesse des Kindes gewesen.
So kämpft Ariel derzeit nicht nur gegen Ekelprüfungen, Schlafmangel und Gruppendynamiken im australischen Busch – sondern auch gegen einen familiären Konflikt, der abseits der Kameras weiter eskaliert. Während das Publikum über Dschungelprüfungen diskutiert, bleibt die Frage nach Verantwortung, Kommunikation und elterlichem Miteinander ein leiser, aber gewichtiger Teil dieser Geschichte.
Ein Drama, das zeigt: Nicht alle Kämpfe werden im Rampenlicht ausgetragen.








