Drama im Wollny-Haupthaus: Wenn blonde Haare zum Familienkrieg werden

Drama im Wollny-Haupthaus: Wenn blonde Haare zum Familienkrieg werden

Eigentlich schwebt Silvia Wollny gerade auf Wolke Sieben: Die werdende Oma genießt den kurzen Moment der Ruhe, als sie ins Haupthaus zurückkehrt. Doch kaum öffnet sie die Tür, wird sie wieder daran erinnert, dass Familienfrieden im Wollny-Universum oft nur eine Momentaufnahme ist. Ihre Töchter Stefania und Loredana – sonst ein Herz und eine Seele – liegen seit Tagen im Clinch.

Loredana Wollny kämpft mit "gesundheitlichen Problemen"

Auslöser des Zoffs? Blondierte Haare, ein geliehener Pulli und das Gefühl, kopiert zu werden.
Als Stefania feststellt, dass Loredana plötzlich die gleiche Haarfarbe trägt wie sie, dieselben Outfits anzieht und sogar plant, ihr Zimmer in genau den gleichen Farben zu streichen, eskaliert die Situation. „Ich hab keine Lust auf eine billige Kopie von mir!“, schimpft die 19-Jährige. Für sie ist die Sache eine klare Grenzüberschreitung.

Loredana hingegen versteht die Welt nicht mehr. Sie beteuert, sie habe ihre Haare nur färben lassen, weil sie ihren Naturton vermisst habe – nicht, weil sie ihre große Schwester imitieren wolle. Die Vorwürfe verletzen sie tief. „Mir fällt das gar nicht so auf“, sagt sie leise, nachdem Silvia sie zur Seite nimmt. „Und jetzt hab ich Angst, dass Stefania mich gar nicht mehr sehen will.“

Doch auch die Familienchefin ist irgendwann genervt. Zwischen Diskussionen über Pullover, Haarfarben und Wandfarbe platzt Silvia schließlich der Kragen. „Ihr seid ja schlimmer als Fünfjährige!“, ruft sie und verhängt kurzerhand „Sturmarrest“, um endlich Ruhe ins Haus zu bringen.

Während sich der Streit wie ein Gewitter über dem Wollny-Haus entlädt, bleiben bei beiden Schwestern tiefe Spuren zurück. Stefania blättert später durch alte Fotos von ihr und Loredana – Bilder aus einer Zeit, in der sie unzertrennlich waren, in der Streitigkeiten sofort mit einem Lachen endeten. „Da könnte ich eigentlich nur weinen“, gibt sie zu. Sie erkennt, wie sehr sie ihre kleine Schwester vermisst.

Schließlich fasst sie sich ein Herz: Sie schickt Loredana ein Foto von früher – ein stilles Friedensangebot. Zurück kommt ein Herz-Emoji. Ein kleiner Moment, der große Hoffnung macht.

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Und tatsächlich: Kurz darauf treffen sich die beiden im Zimmer. Ohne Vorwürfe, ohne Geschrei. Nur zwei Schwestern, die versuchen zu verstehen, warum alles so aus dem Ruder laufen konnte.
„Ich vermiss dich“, sagt Stefania.
„Ich dich auch“, antwortet Loredana.

Sie sprechen über Missverständnisse, verletzte Gefühle – und darüber, wie schnell sich Kleinigkeiten zu einem großen Drama aufschaukeln können. Am Ende liegen sie sich wieder in den Armen. „Wir sind wieder Bros“, sagen sie lachend. Eine typische Wollny-Versöhnung: ehrlich, laut, emotional und voller Liebe.

Silvia atmet erleichtert auf. Für sie steht fest: „Tinis in dem Alter haben halt oft denselben Geschmack. Darüber sollte man sich nicht streiten.“ Und recht hat sie – denn am Ende hilft eben doch nur eins: reden.

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