Dschungelcamp-Zuschauer drohen wegen Gil Ofarim mit Boykott – jetzt reagiert RTL

Nach der offiziellen Verkündung der Dschungelcamp-Kandidaten kochen die Emotionen hoch. Ein Name sorgt besonders für Zündstoff. Zu Gil Ofarim äußert sich nun auch RTL.

Noch bevor das Dschungelcamp überhaupt beginnt, entlädt sich in sozialen Netzwerken und Kommentarspalten eine teils hitzige Debatte über die Teilnahme von Gif Ofarim bei IBES.

Dschungelcamp 2026: Gil Ofarim und Co waren in Skandale verwickelt | GALA.de

Vor allem auf Instagram und unter Medienartikeln überwiegt die ablehnende Stimmung. Viele Follower reagieren empört und kündigen offen einen Boykott der Sendung an. „

Dieses Jahr bin ich raus – wegen Gil“, heißt es unter einem der offiziellen Ankündigungsposts. Andere kommentieren noch deutlicher: „Wer Gil Ofarim eine Bühne gibt, hat nichts verstanden“ oder „Für mich ist das ein absolutes No-Go“.

RTL reagiert auf Vorwürfe gegen Gil Ofarim.
RTL reagiert auf Vorwürfe gegen Gil Ofarim.https://www.instagram.com/ichbineinstar.rtl

RTL reagiert auf Protest gegen Dschungelcamp-Kandidaten

In die aufgeheizte Diskussion auf dem Sendungsaccount haben sich nun auch die Macher eingestellt. Auf den Kommentar eines User („Ich bin wegen Gil sowas von raus! Auch Reality-TV muss ethische Grenzen haben. Gil ist meine Grenze“) lautet die Antwort: Gil Ofarim hat sich für seine falschen Anschuldigungen juristisch verantwortet. Sein Weg umfasst mehr als die damaligen Ereignisse. Wie er heute mit seiner Vergangenheit umgeht, sehen wir ab dem 23. Januar.“

Für einen zweiten Anlauf und die Möglichkeit persönlicher Entwicklung plädieren auch einige Kommentatoren. „Jeder macht Fehler – wichtig ist, wie man damit umgeht“, lautet ein Kommentar. Andere sehen die Teilnahme nüchterner: „Das Camp lebt von kontroversen Figuren, das war schon immer so.“

Tatjana Gsell wiederum, die 2018 im Dschungel war, verbrachte über fünf Monate hinter Gittern, nachdem sie wegen Versicherungsbetrugs und Vortäuschung einer Straftat verurteilt worden war.

Die Causa Gil Ofarim

Gil Ofarim löste 2021 einen großen Skandal aus, als er in einem Instagram-Video behauptete, ein Mitarbeiter eines Leipziger Hotels habe ihn wegen einer sichtbaren Davidstern-Kette antisemitisch diskriminiert. Die Vorwürfe sorgten bundesweit für Empörung und Solidarität, später jedoch auch für Zweifel.

2023 räumte Gil Ofarim vor Gericht ein, dass sich der geschilderte Vorfall so nicht zugetragen hatte; die Anklage wegen falscher Verdächtigung wurde daraufhin gegen eine Geldauflage eingestellt. Eine Verurteilung erfolgte nicht, der Imageschaden und die öffentliche Debatte blieben jedoch erheblich.

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