Dunkle, bräunliche Flecken“: „Bares für Rares“-Gemälde birgt Ekel-Geheimnis
Was war denn nur mit diesem Gemälde aus der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ passiert? Das bedeutet viel Arbeit.

So war das Bild aus dem Jahre 1969 auf sehr dünnen, sehr empfindlichen Stoff gemalt, welcher zahlreiche Flecken aufwies. Dennoch schien Suppes fasziniert. Und so lieferte sich der „Bares für Rares“-Händler mit seinen Kollegen ein spannendes Wettbieten, aus dem er schlussendlich als Sieger hervorging. 600 Euro zahlte der Kunstkenner aus Wiesbaden, traf damit genau den unteren Rand der Expertise.
„Bares für Rares“-Gemälde mit unschönen Überraschungen
Damit jedoch war es leider noch nicht getan. Denn das Werk musste dringend restauriert werden. Zuständig dafür: Restauratorin Anke Becker aus Worms. Die sah sich das gute Stück von Fritz Kuhr genauer an und machte gleich mehrere, mehr als unangenehme Entdeckungen.
„Die Leinwand scheint überall durch. Und wenn ich jetzt so genauer schaue, erkennt man überall so dunkle, bräunliche Flecken. Und auch ganz viele Fliegenexkremente, die auf der Oberfläche zu sehen sind“, so Becker.
Auf der Rückseite jedoch wurde es noch schlimmer. War sie doch geradezu gesprenkelt von Stockflecken. „Die entstehen durch falsche Lagerung. Es ist eine viel zu hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden gewesen. Die dunkle Verfärbung, das sind Abbauprodukte von Mikroorganismen. Meistens Bakterien oder Pilze“, erklärt die Expertin weiter. Da sie sogar kleine Fäden sah, war klar: Das könnten Schimmelpilze sein.








