Emotionaler Abschied von Neuss đ ââđ„ș | Die Wollnys
Abschied von Neuss â Die Wollnys ziehen nach Rathheim
Ein neues Kapitel beginnt fĂŒr Deutschlands bekannteste GroĂfamilie: Die Wollnys ziehen um. Nach 17 Jahren in Neuss verlĂ€sst die Familie ihr altes Zuhause â mit Erinnerungen, Emotionen und jeder Menge Kartons im GepĂ€ck. Ziel: das ruhigere Rathheim, wo ein neues Haus auf sie wartet.

Schon seit Tagen herrscht Ausnahmezustand. Gestern wurde die alte PartyhĂŒtte im Garten abgebaut, heute rumpelt wieder ein vollgepackter AnhĂ€nger Richtung Rathheim. Silvana, Flo, Sarafina und Peter sind bereits dort eingezogen â doch erst, wenn auch Silvia, Harald und der Rest der Familie folgen, ist der Umzug komplett.
âLangsam, langsam, zieh dran!â, ruft Familienoberhaupt Silvia, wĂ€hrend MöbelstĂŒcke verladen werden. Sie hat den Ăberblick, auch wenn der Zeitplan eng ist: Der neue Esstisch, das HerzstĂŒck des Hauses, soll heute geliefert werden. Zwei Monate hat die Familie auf das maĂgefertigte MöbelstĂŒck gewartet â an ihm sollen kĂŒnftig alle zwölf Wollnys Platz finden. âDas ist nicht einfach ein Tischâ, sagt Silvia stolz. âDas ist unser Mittelpunkt â da, wo wir zusammenkommen, essen, lachen und streiten.â
WĂ€hrend der neue Tisch in Rathheim glĂ€nzt, sieht es im alten Haus in Neuss zunehmend trostlos aus. WĂ€nde werden leergerĂ€umt, Holzverkleidungen abmontiert, Erinnerungen sortiert. âTrennen kann ich mich nicht von allemâ, sagt Silvia, als sie ein altes Mickey-Maus-T-Shirt findet, das einst Silvana getragen hat. âDas haben alle Kinder angehabt. Solche Sachen erzĂ€hlen unsere Familiengeschichte.â
Zwischen Werkzeug, Staub und Umzugskartons flieĂen immer wieder Emotionen. Besonders Silvias geliebte Vitrine sorgt fĂŒr Diskussionen: Sie soll auf keinen Fall im AnhĂ€nger transportiert werden, sondern sicher im Auto. âDa mache ich keine Scherze drĂŒberâ, stellt Silvia klar. âDie fĂ€hrt schön bei uns mit!â
Am Abend kommt die Familie noch einmal in der alten KĂŒche zusammen. Zum letzten gemeinsamen Abendessen in Neuss werden Erinnerungen wach: an Oma, an Estefanias Liebeskummer, an Lachen und TrĂ€nen, an all die Jahre, in denen dieses Haus Mittelpunkt des Wollny-Universums war. âFĂŒr mich ist es komisch zu wissen, dass das hier das letzte Mal istâ, sagt Sarafina leise. âAber jetzt schaffen wir uns neue Erinnerungen â im neuen Haus.â
Am nĂ€chsten Morgen ist es so weit. Kartons werden verladen, Schilder mit den Namen der Familienmitglieder von den TĂŒren abgenommen. âEin StĂŒck von uns bleibt hierâ, sagt Silvia, âaber wir nehmen das Wichtigste mit â uns selbst.â

Auch Harald spĂŒrt die Wehmut, doch ĂŒberwiegt der Optimismus. âIch schaue nur nach vorneâ, sagt er. âSobald die TĂŒr hier zufĂ€llt, ist das Vergangenheit.â
FĂŒr die Wollnys endet ein Lebensabschnitt â und gleichzeitig beginnt ein neuer. Rathheim ist nicht einfach ein neuer Ort. Es ist ein Neuanfang, ein Zuhause fĂŒr eine Familie, die seit Jahren beweist: Zusammenhalt ist stĂ€rker als jeder Umzugsstress.
Denn am Ende gilt fĂŒr Silvia Wollny und ihre Liebsten: Ein Zuhause ist nicht eine Stadt â ein Zuhause ist dort, wo die Familie ist








