Eva & Murphy getrennt 💔 Neuer Versuch gescheitert! | Hartes Deutschland

va kämpft gegen Drogen, Obdachlosigkeit und den Verlust ihrer Kinder – „Ich habe keinen Bock mehr auf die Scheiße“

Im Norden von Leipzig trifft das Kamerateam eine junge Frau, die ihr Leben kaum wiedererkennt. Eva, 24 Jahre alt, steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Drogen, Obdachlosigkeit, zerbrochene Beziehungen – und der größte Schmerz: der Verlust ihrer Kinder.

Vom Neustart zum Absturz

Noch vor wenigen Monaten schien alles anders. Gemeinsam mit ihrem Partner Murphy wollte Eva ein neues Leben beginnen.

Sie bekam eine Wohnung, verzichtete auf harte Drogen und erwartete ein Kind. „Fürs Baby ist gesorgt“, sagte sie damals stolz. Doch dann kam der Rückfall – Crystal Meth wurde wieder Teil ihres Alltags.

„Ich habe mich für meinen jetzigen Freund getrennt. Es war alles zu viel, er hat vier, fünf Mal Scheiße gebaut. Aber irgendwann musste ich an meine Kinder denken“, sagt sie heute.

Nach dem Rückfall verlor Eva nicht nur ihre Wohnung, sondern auch den Kontakt zu ihren beiden Kindern. Seither lebt sie wieder in Abrisshäusern – mitten in Leipzig.

„Das ist jetzt nicht das Abrisshaus, hier ist mein Reich“, erklärt sie und zeigt auf ein kleines, notdürftig eingerichtetes Zimmer.

Rückfall in die Abhängigkeit

Mit 18 Jahren war Eva das erste Mal obdachlos. Heute kämpft sie nicht nur mit Meth, sondern auch mit Heroin. „Ich nehme nur noch eine Nase am Tag, das muss erst mal reichen“, sagt sie und beschreibt ihren Entzug: „Krampfen, Schwitzen, Gänsehaut, Schmerzen – jeder, der das kennt, weiß, wie heftig das ist.“

Trotzdem will sie aufhören. „Na klar will ich damit aufhören. Ich habe zwei Kinder. Die brauchen ihre Mama. Wenn der Vater schon nicht da ist, muss ich es sein.“

Eine gescheiterte Liebe

Etwa drei Wochen nach der Trennung trifft das Kamerateam Murphy. Der 26-Jährige ist ebenfalls abhängig und spricht offen über seine Situation: „Ich war zehn Tage im Krankenhaus, weil ich’s übertrieben hab. Ich hab wieder fixen müssen, konnte nicht aufhören. Da war’s vorbei.“

Murphy und Eva waren zwei Jahre lang ein Paar. „Wir haben uns jeden Tag gestritten. Aber ich hab sie geliebt – sie ist die Mutter meines Kindes“, sagt er leise. Nun schläft er bei einem Freund, der ihm für ein paar Nächte Obdach bietet. Doch auch sein Alltag ist geprägt von Suchtdruck und Schulden.

„Ich hab beim Schrott machen meinen Finger verloren“, erzählt er. „Dann hab ich meine Papiere verloren, kein Ausweis, keine Kohle – das zieht dich runter.“

„Ich will mein Leben verändern“

Nach einigen Wochen im Gefängnis – wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe – sitzt Eva nun in der Wohnung einer Bekannten. Der Aufenthalt hinter Gittern war für sie eine Zäsur: „Es hat mir eigentlich gutgetan. Ich konnte nachdenken. Ich hab keinen Bock mehr auf die Scheiße.“

Sie beschreibt ihren Alltag als endlosen Kreislauf: „Aufstehen, Geld machen, konsumieren, schlafen. Immer wieder. Du drehst dich nur im Kreis.“ Doch diesmal will sie ausbrechen.

„Ich will was verändern, bevor ich mir mein ganzes Leben kaputt mache. Ich hab schon so viel kaputt gemacht. Aber meine Kinder… die geb ich nicht auf.“

Ein leiser Hoffnungsschimmer

Eva hat sich beim Jugendamt gemeldet und um Hilfe gebeten. „Ich hab gleich gesagt: Ich schaff das nicht alleine. Ich brauch Hilfe.“

Ihr Ziel: einen Entzug, eine stabile Unterkunft – und irgendwann wieder Kontakt zu ihren Kindern. Ob sie diesen Weg schafft, bleibt ungewiss. Doch eines ist klar: Eva kämpft – gegen die Sucht, gegen das System und gegen sich selbst.

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