Große Sorge um Harald! Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich. 😱 | Die Wollnys
Was eigentlich ein unvergesslicher Tag voller Freude werden sollte, begann für die Wollnys in der Türkei mit einer Nacht des Schocks. In Ilica sollte am nächsten Tag das große Beschneidungsfest für den kleinen Aurelius gefeiert werden – ein traditionsreiches Ereignis mit rund 200 geladenen Gästen, monatelang geplant, der Saal längst bezahlt. Doch in der Nacht änderte sich alles.

Harald musste wegen akuter Herzprobleme ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sein Defibrillator hatte während der Autofahrt ausgelöst – nach gerade einmal 600 Kilometern Strecke. Für die Familie war es ein Albtraum: Intensivstation, fünf Autostunden entfernt, Ungewissheit. An Feiern war plötzlich nicht mehr zu denken. Die Gedanken kreisten nur noch um eine einzige Frage: Wie geht es Harald?
Zusätzlich stand Estefania unter enormem Druck. Ihr deutsches Auto hatte in der Türkei ein Zollproblem verursacht. Laut Behörden war das Fahrzeug bei der letzten Einreise zu früh wieder ins Land gebracht worden. Um eine mögliche Strafe zu vermeiden, hatte sie gemeinsam mit Harald und Ali geplant, die türkisch-griechische Grenze zu überqueren und das Auto korrekt neu einzuführen. Doch während der Fahrt kam es zum medizinischen Notfall – und alle Pläne zerfielen innerhalb von Sekunden.
Während Harald auf der Intensivstation in Kütahya lag, herrschte bei der Familie zu Hause Fassungslosigkeit. Die Nacht war geprägt von Angst, Schlaflosigkeit und kurzen, kaum verständlichen Telefonaten. Harald klang schwach, erschöpft, wie ein ganz anderer Mensch. Niemand wusste, wie ernst die Lage wirklich war.
Flo machte sich schließlich auf den Weg ins Krankenhaus, um bei Harald zu sein. Stunden vergingen ohne neue Informationen – eine Zerreißprobe für alle. Gleichzeitig stand eine kaum zu bewältigende Entscheidung im Raum: Sollte das Beschneidungsfest abgesagt werden? Eine Verschiebung war faktisch unmöglich. Gäste waren bereits aus anderen Städten angereist, alles war vorbereitet.
Erleichterung brachte schließlich die Nachricht von Estefania: Harald war stabil, er konnte von der Intensivstation auf die Normalstation verlegt werden. Der Defibrillator sollte am nächsten Tag ausgelesen werden. Die Hoffnung kehrte langsam zurück.

Nach Rücksprache mit Flo und Harald selbst wurde klar: Harald wollte, dass das Fest stattfindet. Aurelius sollte seinen Tag bekommen – trotz allem. Schweren Herzens entschied sich die Familie, die Feier nicht abzusagen.
Und dann ging alles plötzlich schneller als erwartet. Die Untersuchungsergebnisse waren gut, der Defibrillator funktionierte einwandfrei, der Akku reichte noch für Jahre. Noch am selben Tag durfte Harald das Krankenhaus verlassen. Entlassungspapiere in der Hand, Tränen in den Augen – und ein Ziel vor Augen: zurück zur Familie.
Am Abend dann der bewegendste Moment: Als der Familienvan mit Harald vorfuhr und die Wollnys ihn erblickten, brach der Applaus aus. Er war wieder da. Nicht ganz bei Kräften, aber bei seiner Familie. Für die Wollnys fiel in diesem Moment eine tonnenschwere Last vom Herzen.
Aurelius strahlte in seiner Festrobe, die Familie war – bis auf wenige – vereint. Und damit war klar: Das Wichtigste war nicht das perfekte Fest. Es war das Wiedersehen. Die Liebe. Und das Gefühl, gemeinsam durch die schwerste Nacht gegangen zu sein.
Der Autokorso konnte starten. Und mit ihm ein Abend, der niemandem so schnell vergessen wird.








