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Hochzeit auf den ersten Blick: Mark und Marco schreiben Geschichte – das erste Männerpaar sagt „Ja“
Ein ganz besonderer Moment für die beliebte Sat.1-Sendung Hochzeit auf den ersten Blick: Erstmals in der Geschichte des Formats steht ein gleichgeschlechtliches Paar vor dem Traualtar. Mark und Marco, zwei Männer mit großem Herzen und noch größerem Mut, wagen das Abenteuer Ehe – und erleben eine Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen Romantik, Hoffnung und Konflikt.
Die Zeremonie auf Schloss Jägersburg gleicht einem Märchen. Zwischen Blumen, Musik und Freudentränen geben sich Mark und Marco das Jawort. Die Anspannung fällt, die Emotionen überwältigen beide. Schon kurz nach der Feier schwärmt Mark: „Ich hab geweibt – heute Nacht!“

Ein Satz, der Bände spricht. Auch Marco spürt sofort, dass zwischen ihnen etwas Besonderes entstanden ist: „Die Schmetterlinge sind gerade am Schlüpfen.“ Es scheint, als könne nichts diesen Traum trüben.
Doch das Glück bekommt erste Risse. Nach der Hochzeit führt die Reise in die Flitterwochen nach Teneriffa. Sonne, Meer, Zweisamkeit – eigentlich perfekte Bedingungen für frische Liebe. Doch die Idylle hält nicht lange. In einem Moment der Anspannung verliert Mark plötzlich die Fassung, ein Wutausbruch sorgt für Unruhe. Marco reagiert betroffen. „Das erinnert mich an eine frühere Beziehung, die auch von Ausbrüchen geprägt war. Ich will das nicht noch einmal erleben“, sagt er ehrlich.
Mark zeigt sich später enttäuscht über Marcos Rückzug: „Die erste Nacht war komisch, weil Marco sich wegen dieser Badezimmergeschichte zurückgezogen hat.“ Am nächsten Tag sucht Marco das Gespräch – ruhig, aber bestimmt. Er möchte klarmachen, dass er sich eine offene und respektvolle Kommunikation wünscht.
Mark hört zu, reflektiert und erkennt, wie wichtig Vertrauen und Gespräche für eine Beziehung sind, die gerade erst beginnt. „Gefühle sind auf jeden Fall schon da“, sagt der Hamburger Musicaldarsteller nachdenklich. „Was ich für Marco empfinde, ist extrem. Ich merke, dass ich die rosarote Brille aufhabe.“ Schließlich fasst er seine Emotionen in einem Satz zusammen, der viele Zuschauer berührt: „Ich bin verknallt.“
Schon vor der Trauung war Mark spürbar nervös. „Ich hatte kleine Panikattacken“, gesteht er im Gespräch mit Joyn. „Aber je näher der Tag kam, desto ruhiger wurde ich.“ Humorvoll fügt er hinzu: „Wenn ich nervös bin, liegt das meistens an anderen.“
Marco hingegen war sichtlich aufgeregter. Seit der ersten Staffel ist er Fan des Formats – und nun selbst Teil davon. „Dass ich hier stehe, als Teil des ersten Männerpaares, ist ein riesiges Geschenk“, sagt der 30-Jährige stolz.
Nach der emotionalen Zeremonie fällt bei beiden die Anspannung. Mark bezeichnet seine Ehe als „Jackpot“ und schwärmt von Marcos Charme und Wärme. Trotz räumlicher Distanz – Mark lebt in Hamburg, Marco im Saarland – glauben sie fest an ihre gemeinsame Zukunft. „Wir haben beide spannende Jobs, aber ich bin zum Glück etwas flexibler“, erklärt Mark zuversichtlich.
Zum Schluss findet er bewegende Worte: „Uns ist bewusst, dass wir den Anfang geschaffen haben. Vielleicht inspirieren wir andere, sich zu trauen – im wahrsten Sinne des Wortes.“
Mit ihrer offenen, ehrlichen und liebevollen Art zeigen Mark und Marco, dass Liebe keine Grenzen kennt – weder geografisch noch gesellschaftlich. Ihr gemeinsamer Weg begann als TV-Experiment, doch was daraus entsteht, ist viel mehr: ein mutiges Kapitel über Vertrauen, Respekt und den Glauben an die Liebe.








