Hans Sigl erzählt in Podcast von früheren Mobbing-Erfahrungen: „War der kleine Pummelige“
Als Schauspieler erfreut sich Hans Sigl seit Jahren großer Beliebtheit. Wie der „Bergdoktor“-Star nun im Podcast „Zahltag“ erzählte, habe er in seiner Schulzeit gänzlich andere Erfahrungen machen müssen.

Seit 2008 behandelt Hans Sigl als Dr. Martin Gruber seine Patienten am Wilden Kaiser und auf dem Gruberhof. Eingeheimst hat ihm die Rolle in der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ im Laufe der Jahre diverse Publikumspreise;
unter anderem wurde Sigl bereits mehrfach mit der österreichischen Romy als beliebtester Schauspieler ausgezeichnet. Wie der Serienstar nun jedoch im Podcast „Zahltag“ erzählt, sei ihm derartige Popularität in seiner Kindheit und Jugend nicht zuteilgeworden – ganz im Gegenteil.
„Ich war der kleine Pummelige mit den abstehenden Ohren“, erklärt Sigl im Gespräch mit SAT.1-„Frühstücksfernsehen“-Moderator und Podcast-Host Daniel Boschmann. Er sei lange Zeit ein „Mobbingopfer“ gewesen:
„Da gab es diverse Spitznamen, Körperlichkeiten und so weiter.“ Unter anderem sei er Alfred E. Neumann genannt worden, so wie das Maskottchen der Satirezeitschrift MAD. „Also es war sehr kreativ.“ Sigl resümiert: „Das war für mich nicht so eine wirklich gute Zeit eigentlich.“
Hans Sigl erinnert sich an „rough times in den 80ern“

Hilfe habe er damals kaum bekommen. „Was dich nicht umbringt, macht dich nur härter“, habe man damals gesagt, „da musst du durch, das schaffst du schon irgendwie.“ Er selbst habe sich „dann Strategien überlegt: Wen möchte ich jetzt am Schulhof nicht treffen und von wem wurde ich das letzte Mal wieder über die Bank geschmissen?“ Es seien „rough times in den 80ern“ gewesen, erinnert sich der 56-Jährige.
Aufgehört habe die Schikane, als Sigl als Teenager „relativ schnell gewachsen“ sei und schließlich zu den größeren Schülern gezählt habe. Zudem habe sich die Situation gebessert, als er „ein schulpolitisches Amt übernommen“ habe. Als seinen Mitschülern aufgefallen sei, dass er gut „quatschen“ könne und „gar nicht so doof“ sei, habe man ihm zum Klassensprecher und stellvertretender Schulsprecher gewählt. „Kompetenz war dann mein Schlüssel“, stellt der Schauspieler im Rückblick fest. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)








