“Hartz und herzlich” aus Rostock: So startet die neue Staffel
Existenzangst und Familienchaos: Vollwaise Lena kämpft um Hilfe, Sechsfach-Mama Sandra auf sich allein gestellt
„Hartz und herzlich“ zeigt in Rostock neue Härten und Hoffnungen: Alltag ohne das eigene Kind, Abhängigkeit, Geldnot und eine Mama, die sich im Alltag ganz allein bewähren muss.

Ohne Führerschein und Partner Tino steht Sandra täglich vor vielen Herausforderungen. Das soll nun ein Ende haben. Sandra will den Führerschein machen.
Sie sind wieder da: Ab Montag, 4. Mai, starten die neuen Folgen der Sozial-Doku „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“ bei RTL Zwei. Wie gewohnt, beschäftigen die Protagonisten krasse Themen und schwierige Fragen schon zum Staffelstart: Geldnot, Abhängigkeit, Sorgerechtsfragen und der Wunsch nach mehr Mobilität.

Die Serie begleitet Menschen in der Hansestadt, die mit wenig Geld auskommen müssen. Etwa „jeder 24te in Rostock“, heißt es seitens der Produktion, sei „arbeitslos und auf Unterstützung angewiesen“.
Ohne Führerschein im Alltag: Sandra plant den Neustart

Zum Auftakt der neuen Staffel rückt eine der beliebtesten und umstrittensten Protagonistinnen des Formats in den Fokus: die frühere Rostockerin Sandra. Die arbeitslose Sechsfach-Mama lebt seit der letzten Staffel mit ihrer Familie in einem Eigenheim in Ostfriesland. Ihr Partner Tino arbeitet weiterhin in Rostock und pendelt.
Da Sandra keinen Führerschein hat, gestaltet sich der Alltag für sie schwierig. Darum will sie jetzt den Führerschein machen.
Der 24-jährige Jean ist dabei bereits einen Schritt weiter: Er hat seine Ausbildung abgeschlossen, eine neue Beziehung begonnen und die Führerscheinprüfung in Angriff genommen. Der zweifache Vater will in dieser Folge außerdem ein langjähriges Laster ablegen.
Gemeinsames Shopping im An- und Verkauf

Am Dienstag zeigt der Sender eine Folge mit Ukrainerin Mariia und Rentnerin Brigitte, die in Rostock-Schutow nach günstigen Angeboten suchen. Mariias Sohn, Nesthäkchen Tymofii, profitiert von den Einkäufen und darf sich über jede Menge Mitbringsel freuen.
Das denken die Anwohner aus Rostock Groß Klein über das TV-Format:
Für die 19-jährige Rostockerin Lena läuft es in der neuen Staffel gar nicht gut an: Im vergangenen Jahr verlor sie ihre Mutter an eine schwere Krankheit. Dann trennte sie sich von ihrem Freund Patrick und nun muss Lena auch noch auf die Auszahlung ihrer Waisenrente warten.
Amt stoppt Zahlungen: Lena angewiesen auf ihr Umfeld

Mittwochs steht Lenas finanzielle Lage weiter im Mittelpunkt. Sie ist in finanzieller Not. Denn wie sie sagt, hat das Amt die Zahlungen nun eingestellt. Sie ist darum auf Unterstützung von Freunden und Verwandten angewiesen. Freund Max hilft ihr gern – zumindest da, wo er es auch kann.
Die 25-jährige Cindy bemüht sich derweil darum, ihre Tochter Clara endlich wiedersehen zu können und nach Ostfriesland zu holen. Nichts wünscht sie sich sehnlicher. Laut Darstellung der Familie verweigert das zuständige Amt allerdings den Kontakt.








