„Hartz und herzlich“-Pascal fliegt aus Maßnahme – „Soll er seinen Schei* alleine machen!“

Bürgergeld-Empfänger Pascal beherrscht eines besser als die anderen „Hartz und herzlich“-Protagonisten: Arbeiten bei jeder Möglichkeit vermeiden.

Der 24-jährige Pascal aus Mannheim lebt seit jeher von Bürgergeld. Doch der Protagonist aus der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ muss derzeit ein Praktikum absolvieren – es ist eine Maßnahme des Jobcenters.

Dort läuft es, wie bisher bei jeder seiner nur kurzzeitigen Arbeitsstellen, schlecht. Auf TikTok – wo sonst? – erzählt er ganz empört von dem Ärger, den er von seinem Chef kassiert hat.

Bürgergeld empfänger pascal steht mit offenem mund in beates küche bei hartz und herzlich
Pascal ist empört: Sein Chef findet es nicht okay, dass der Bürgergeld-Empfänger einfach zwei Tage nicht bei der Arbeit war. (Archivbild) © Screenshot /RTLZWEI

„Ich und mein Chef haben eine Meinungsverschiedenheit, also einen Streit, gehabt“, berichtet er unverzüglich aus der Straßenbahn.

Er schildert sein Verhalten, das dem eines pubertierenden 16-Jährigen in nichts nachsteht: „Deswegen bin ich jetzt einfach nach Hause gegangen von der Arbeit. Ist auch egal, soll er seinen Scheiß alleine machen.“ Pascals Vorgesetzter tut also das, was wohl logisch ist: Er schmeißt ihn raus.

„Hartz und herzlich“-Pascal haut von der Arbeit ab – Bürgergeld-Empfänger droht Sanktion

„Der hat gesagt, ich brauch gar nicht mehr wiederzukommen!“, ärgert sich der Bürgergeld-Empfänger. Doch wie konnte die Situation so eskalieren?

Völlig überraschend enthüllt Pascal, dass er sich bei der Arbeit falsch verhalten hat – ein Schock für die Zuschauer! Und nur für die Zuschauer, denn dem frisch gefeuerten Mannheimer fehlt die Einsicht für sein Fehlverhalten.

„Er hat mir nicht geglaubt, dass ich Montag und Dienstag beim Arzt war“, erzählt er. Dass der „Hartz und herzlich“-Protagonist zwei Tage frei nahm wegen zweier Arzttermine, kündigte er mehrfach auf TikTok.

Mit seinem Chef besprochen oder eine Bescheinigung mitgebracht, hat er aber nicht. Das könne man ihm schon durchgehen lassen, meint er: „Da muss man nicht gleich so ausflippen.“

Seinen Followern versichert Pascal, dass er gleich zum Jobcenter gehen werde. Dort möchte er sagen, dass er „das nicht mehr mitmacht“.

Der Bürgergeld-Empfänger scheint sich keinerlei Gedanken darüber zu machen, dass sein Abbruch der Maßnahme eine Sanktion nach sich ziehen könnte. Er erwartet, bescheiden wie er ist, dass das Amt ihm ad hoc eine Alternative bietet.

Pascal, der doch sonst die „Hartz und herzlich“-Zuschauer mit seinem Charme in den Bann zieht, bekommt von eben diesen klare Ansagen in den Kommentaren.

„Wenn die Arzttermine wichtig gewesen wären, spricht man sowas vorher ab und kommt nicht einfach nicht“, tönt es in der Kommentarspalte. Doch die Chancen, dass der Bürgergeld-Empfänger das versteht, sind ebenso gering wie die, dass er im März in den Landtag einzieht. (str)

 

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