“Hartz und herzlich”-Pascal: Zwei Stunden arbeiten täglich reichen nicht – Jobcenter droht mit Sanktionen

“Hartz und herzlich”-Pascal: Zwei Stunden arbeiten täglich reichen nicht – Jobcenter droht mit Sanktionen

Pascal aus der RTLZWEI-Sozialreportage “Hartz und herzlich” hat einen Minijob in einem Einkaufsmarkt. Doch nur zwei Wochen nach dem Antritt seiner Arbeitsstelle kommt es zum Eklat mit dem Jobcenter.

Eigentlich will der 24-Jährige gar nicht arbeiten und stattdessen Geld vom Staat beziehen. Damit ihm jedoch das Bürgergeld nicht gekürzt wird, musste er einen Minijob annehmen. Doch nun kommt es erneut zum Streit mit dem Jobcenter.

Seit zwei Wochen hat “Hartz und herzlich”-Pascal wieder einen Minijob in einem Einkaufsmarkt und arbeitet dort zwölf Stunden pro Woche. Nicht genug, um finanziell unabhängig vom Jobcenter zu sein. Nach Ansicht des 24-Jährigen sei dies jedoch ausreichend, um nicht mehr an einer Maßnahme teilnehmen zu müssen.

Das soll ihm ein Mitarbeiter des Jobcenters bestätigen. Das Telefonat verläuft allerdings nicht wie von Pascal erhofft: Trotz Gehbehinderung sind mehr als zwei Arbeitsstunden pro Tag vorgesehen. Nimmt er nicht mehr an der Maßnahme teil, könnte ihm das Bürgergeld gekürzt werden.

“Hartz und herzlich”-Star Pascal, der mit 24 eine Rente von 2.000 Euro kassiert hat, arbeitet lediglich zwölf Stunden in der Woche und erhält weiterhin die vollen Bezüge. Deshalb muss er sich nach wie vor an die Vorgaben des Jobcenters halten. Er ist jedoch der Auffassung, dass diese für ihn nicht mehr gelten. “Ich weiß gar nicht, ob ich jetzt noch in die Maßnahme muss”, sagt der Protagonist in der neuen Folge von “Hartz und herzlich”.

Zwischen “Hartz und herzlich”-Pascal und dem Jobcenter kommt es zum Eklat

Der Sachbearbeiter stellt jedoch schnell klar: “Ein Minijob reicht nicht. Sie müssen weiterhin die Maßnahme besuchen.” Diese Aussage trifft den Bürgergeld-Empfänger hart. Um von der Maßnahme befreit zu werden, müsste er mindestens 20 Stunden pro Woche arbeiten – davon ist Pascal derzeit weit entfernt.

Zudem betont der Sachbearbeiter: “Normalerweise ist Ihnen 40 Stunden die Woche zuzumuten!” Doch Pascal widerspricht und reagiert mit einer provokanten Aussage gegenüber dem Jobcenter: “Wenn Sie das sagen. Ich habe da eine andere Kenntnis als Sie.” Und weiter: “Der Mann vom Jobcenter steckt ja nicht in meinem Körper. Das kann ja nur ich entscheiden!”

Anzeige
RTLZWEI erklärt, wie es mit „Hartz und herzlich“ nach Bürgergeld-Aus weitergeht RTLZWEI

“Hartz und herzlich”-Pascal: “Ich sehe es nicht ein”

Im weiteren Verlauf zeigt sich Pascal uneinsichtig und lehnt zusätzliche Verpflichtungen ab: “Ich sehe das auch nicht ein, mir noch einen Minijob zu suchen, nur dass die zufrieden sind. […] Ich gehe nicht in die Maßnahme! […] Ich sehe es nicht ein, dass ich jetzt in die Maßnahme gehe, nur weil die das wollen.”

Sollte er sich weiterhin weigern, drohen ihm Sanktionen. Nun plant Pascal, mit einem anderen Sachbearbeiter zu sprechen – in der Hoffnung auf eine für ihn günstigere Einschätzung.

RTLZWEI zeigt “Hartz und herzlich” täglich um 18.05 Uhr. Die Folgen sind vorab bei RTL+ verfügbar.

Jemand anderes wird wohl nicht mehr in der Sozialdoku auftauchen: Ein anderer Pascal hat “Hartz und herzlich” verlassen – und rechnet nun mit der Produktion ab.

Von KUKKSI REDAKTION

Das Original zu diesem Beitrag “”Hartz und herzlich”-Pascal: Zwei Stunden arbeiten täglich reichen nicht – Jobcenter droht mit Sanktionen” stammt von KUKKSI.

Related Articles

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button
error: Content is protected !!