„Hartz und herzlich“-Star überraschend gestorben – er erfüllte sich noch einen großen Traum

Frank aus „Hartz und herzlich“ ist tot. Der etwa 60-Jährige hatte gerade sein Leben nach einer Erbschaft neu geordnet. Nun kam der plötzliche Schicksalsschlag.

Salzgitter – Die Nachricht trifft Fans der RTLzwei-Dokusoap „Hartz und herzlich“ schwer. Frank aus Salzgitter, der herzliche Protagonist der TV-Serie, ist im Alter von rund 60 Jahren überraschend gestorben. Das teilte der Fernsehsender in einem Instagram-Beitrag der Serie mit. Erst vor einem Jahr schien sich sein Leben endlich zum Guten zu wenden.

RTL2 Serie Hartz und herzlich FRank aus Salzgitter tot gestorben
Er war ein beliebter Protagonist in der RTLzwei-Serie „Hartz und herzlich”: Franz aus Salzgitter ist tot. (Collage) © RTLzwei/Hartz und herzlich/Screenshot

Über drei Jahrzehnte lang war Frank auf staatliche Unterstützung angewiesen. Der gebürtige Salzgitteraner hatte seine Heimatstadt nie verlassen und kämpfte jahrelang mit den Herausforderungen des Alltags. Seit 2023 öffnete er dem Fernsehpublikum sein Leben und wurde schnell zum Publikumsliebling der erfolgreichen Sozialdokumentation.

Star aus TV-Serie „Hartz und herzlich“ ist tot: „Bedanken uns bei Frank für die schöne gemeinsame Zeit“

Am Montagabend (23. Februar) verkündete das Team von „Hartz und herzlich“ über Instagram die traurige Nachricht: „Wir müssen Abschied nehmen von Frank aus Salzgitter. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden.“ Eine genaue Todesursache wurde nicht genannt. „Wir bedanken uns bei Frank für die schöne gemeinsame Zeit“, hieß es weiter.

Die Braunschweiger Zeitung berichtete 2023 ausführlich über Franks bewegende Geschichte: Schwere Schicksalsschläge prägten sein Leben. Laut RTLzwei saß Frank unter anderem mehrere Jahre im Gefängnis. Der Verlust seiner geliebten Hündin und seiner Tante Erika traf ihn besonders hart.

Unerwartetes Erbe bringt Frank spätes Glück: Lebenstraum wird zur Realität

Doch ausgerechnet der Tod seiner Tante brachte die entscheidende Wende. Frank erbte ein 100 Quadratmeter großes Reihenhaus in Salzgitter samt Garten und Doppelgarage sowie ein beträchtliches Vermögen. Nach 34 Jahren Abhängigkeit vom Jobcenter konnte er endlich auf eigenen Beinen stehen.

„Ich muss so viele Verträge abschließen und bin für alles selbst verantwortlich. Das hatte ich mit Hartz IV nicht“, sagte Frank damals zur regionalen Presse. Die neue Verantwortung überwältigte ihn zunächst, doch er packte die Herausforderung an und renovierte das geerbte Haus aus eigener Kraft. In seinen letzten Jahren gründete er laut Angaben von RTLzwei zudem noch eine Gesellschaft, die Wohnungen für Monteure herrichtet.

Frank gelang es, sich noch einen Lebenstraum zu erfüllen: einmal im Leben nach New York zu reisen. „Ich bin 60 Jahre, ich will einmal New York sehen, bevor ich den Arsch zukneife“. Durch das unerwartete Erbe wurde der Traum zur Realität.

„Wirklich traurig“: Große Anteilnahme nach Tod von „Hartz und herzlich“-Star

Nun ist Frank tot. Die Anteilnahme in den sozialen Medien ist riesig. „Oha, jetzt bin ich aber geschockt. Ich fand ihn sehr sympathisch und habe mich gefreut, dass er sich durch das Erbe einige Wünsche erfüllen konnte …“, schreibt eine Nutzerin. „Er war wirklich ein toller Mann. Ruhe in Frieden“. An anderer Stelle heißt es: „Da erbt er so viel, dass er sich seine Träume erfüllen kann, und dann hat er kaum Zeit dafür gehabt. Wirklich traurig.“

Weitere Kommentare heben hervor, dass Frank immerhin noch spätes Glück ereilte: „Gut, dass er seinen größten Traum noch verwirklicht hat.“ Die Doku-Soap „Hartz und herzlich“ begleitet seit 2016 Menschen in sozialen Brennpunkten und zeigt deren Alltag, Sorgen und kleine Erfolge. Erst im November nahm die Serie Abschied von einem weiteren Protagonisten. (Quellen: hartzundherzlich_official, Braunschweiger Zeitung, RTLzwei) (jm)

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