„Hochzeit auf den ersten Blick Marco nach dem Finale: dbestätigt das Gerücht..
Nach dem großen Finale der aktuellen Staffel von „Hochzeit auf den ersten Blick“ meldet sich Marco erstmals ausführlich zu Wort und spricht offen über seine Gefühlslage nach dem Ende des TV-Experiments. Gemeinsam mit Mark hatte er vor laufenden Kameras die Entscheidung getroffen, die Ehe zu beenden – ein Moment, der nicht nur für die Zuschauer emotional war, sondern auch für ihn selbst einen tiefen Einschnitt bedeutete. Mit dieser Entscheidung ist ihre gemeinsame Zeit als Paar innerhalb der Show offiziell abgeschlossen.

Im exklusiven Gespräch erklärt Marco nun, dass es ihm nach der Ausstrahlung überraschend gut gehe. Vor allem empfinde er große Erleichterung darüber, dass das monatelange Schweigen endlich ein Ende habe. Die Entscheidung sei lange ein Geheimnis gewesen, das er mit sich herumtragen musste. Gerade die Wochen vor dem Finale beschreibt er rückblickend als emotional extrem belastend. Die ständige Anspannung, nicht offen sprechen zu dürfen, habe ihn stark gefordert. Doch seit nun klar sei, wie die Reise ausgegangen ist und alle Bescheid wissen, fühle sich vieles leichter an.
Die Zeit von der Hochzeit über die Flitterwochen bis hin zum gemeinsamen Alltag bezeichnet Marco als unglaublich intensiv. Innerhalb kürzester Zeit seien Gefühle, Erwartungen und Zweifel auf ihn eingeprasselt. Besonders herausfordernd sei gewesen, dass all diese sehr privaten Entscheidungen nicht im geschützten Raum, sondern vor einem Millionenpublikum getroffen werden mussten. Die Kamera sei immer präsent gewesen – ein Faktor, der vieles zusätzlich verstärkt habe.
Die Ausstrahlung des Finales markierte für Marco schließlich einen Wendepunkt. Erst jetzt könne er frei sprechen, ohne Rücksicht auf Sendepläne oder vertragliche Vorgaben. Während Mark im Finale noch sichtlich mit seinen Emotionen rang, wirkt Marco inzwischen innerlich sortierter und richtet seinen Blick nach vorne. Er habe begonnen, das Erlebte einzuordnen und als Teil seines persönlichen Weges zu akzeptieren.

Ein Aspekt, der Marco besonders bewegt hat, war die Tatsache, dass er und Mark das erste queere Paar in der Geschichte von „Hochzeit auf den ersten Blick“ waren. Für ihn selbst sei diese Ehe von Anfang an etwas völlig Selbstverständliches gewesen – nicht anders als jede andere Beziehung auch. Schon lange habe er sich gefragt, warum in dem Format bisher ausschließlich heterosexuelle Paare zusammengeführt wurden. Umso mehr habe er sich darüber gefreut, dass nun endlich Vielfalt sichtbar wurde.
Gleichzeitig übt Marco jedoch auch Kritik am medialen Umgang mit diesem Thema. Der starke Fokus auf ihre Sexualität habe oft den Eindruck erweckt, als sei ihre Beziehung etwas Besonderes oder Außergewöhnliches. Genau das widerspreche jedoch seinem Verständnis von echter Normalität. Er hätte es sich gewünscht, dass queere Beziehungen einfach so gezeigt werden, wie sie im echten Leben längst existieren: selbstverständlich, ohne ständige Hervorhebung.
Heute wirkt Marco gelassener. Er konzentriert sich darauf, dieses Kapitel bewusst abzuschließen und neue Perspektiven zu entwickeln. Sein Fazit nach dem TV-Experiment fällt insgesamt positiv aus. Die Erfahrung habe ihn wachsen lassen und ihm gezeigt, dass jede Begegnung – ob im Fernsehen oder im realen Leben – ihren Wert hat und ein wichtiger Baustein auf dem eigenen Weg sein kann.








