Jan Köppen erklärt Rückzug nach dem Dschungelcamp-Finale,,

Es sei „dieses Jahr sehr hart“ gewesen, nach den Dschungelcamp-Dreharbeiten in Australien wieder in den Alltag zurückzufinden, gestand der 43-Jährige offen in seiner Instagram-Story. Die Zeit sei „körperlich und mental herausfordernd“ gewesen. So verwies Jan Köppen, der seit 2023 neben Sonja Zietlow moderiert, etwa auf den „absurden Rhythmus“ während des Drehs, die Zeitverschiebung von neun Stunden und das hohe Arbeitspensum.
Deshalb ist Jan Köppen nach dem Dschungelcamp abgetaucht
Noch mehr scheint ihm aber die mentale Belastung zugesetzt zu haben. Jan Köppen, der ein geheimes Talent hat, nannte die große mediale Aufmerksamkeit sowie „17 Tage am Stück durchballern und funktionieren zu müssen“. Das sei mit keiner seiner anderen Arbeitseinsätze zu vergleichen.
In diesem Jahr sorgte vor allem die Teilnahme von Gil Ofarim nach dessen Davidstern-Skandal für heftige Diskussionen. Es sei „unfassbar viel mehr von außen“ auch auf die Moderatoren eingeprasselt als sonst, bilanzierte Jan Köppen. Er habe sich deshalb in den vergangenen Wochen von Instagram zurückgezogen, wo er sonst viele Einblicke hinter die Kulissen gab. „Mir war einfach alles zu viel und zu laut“, erklärte er sein digitales Abtauchen. Sein Account sei im Zuge der Debatte kein Ort mehr gewesen, an dem er sich wohlgefühlt hätte.
Der Vorwurf, er habe seine Werte abgelegt, nagt offensichtlich an ihm. „Ein Anteil von mir fühlt sich deshalb angegriffen.“ Die Welt sei jedoch nicht nur schwarz und weiß, betonte der Moderator noch.

Dschungelcamp-Moderator übt Selbstkritik
In der am Sonntagabend (22. Februar) ausgestrahlten Sendung überraschte Köppen mit Selbstkritik. „Jetzt rede ich ganz kurz über mich, weil ich gerne auch etwas sagen würde“, kündigte er an. Er habe seit dem Dschungelcamp, das am 8. Februar endete, „über viele Dinge nachgedacht“. So ärgere er sich, dass er Dinge, die Ofarim im Camp gesagt hat, „nicht richtiggestellt habe“. Das „Nachspiel“ nutzte er dann für etliche kritische Äußerungen. Gil Ofarim habe im Camp einige Dinge nicht ganz korrekt geschildert, zum Beispiel von einer Verschwiegenheitserklärung statt Unterlassung gesprochen.
Köppens kritische Nachfragen sorgen bei den Zuschauerinnen und Zuschauern nun ebenfalls wieder für Diskussion. Die einen feiern ihn für seine Beharrlichkeit, andere sehen in seinem Verhalten gegenüber dem gewählten Dschungelsieger Mobbing und fordern sogar sein Moderations-Aus. Er selbst zeigt sich bei Instagram „sehr froh“ darüber, dass er inzwischen in seinen Alltag in Deutschland zurückgefunden hat. Er wolle nun wieder mehr bei sich ankommen und sich nicht mehr so viele Gedanken machen. Auch wolle er künftig wieder mehr mit seinen Followern teilen, „was nichts mit Australien zu tun hat“.




