Janine wirft hin: “Hartz & Herzlich”-Star gibt Selbstständigkeit auf – aus diesem Grund!
„Hartz und herzlich“: Janine verliert ihren Beautysalon – aber nicht ihren Mut
Sie wollte raus aus dem Bürgergeld, rein in ein selbstbestimmtes Leben. Janine, junge Mutter und langjährige Teilnehmerin der RTLZWEI-Doku „Hartz und herzlich“, hatte große Träume: Ein eigener Beautysalon, ein kleiner Ort der Selbstverwirklichung, an dem sie zeigen wollte, dass auch Menschen mit schwieriger Vergangenheit Großes schaffen können. Doch das Schicksal hatte andere Pläne.
Der große Traum vom eigenen Salon
Janines Geschichte beginnt hoffnungsvoll. Nach einem Stipendium an einer Kosmetikschule eröffnet sie in Mannheim ein eigenes Ladenlokal. Mit Leidenschaft, Kreativität und Durchhaltevermögen will sie sich ihren Platz in der Beauty-Branche erkämpfen.

„Ich wollte einfach etwas Eigenes aufbauen, für mich und meine Kinder“, erzählt sie vor den Kameras. Doch schon nach kurzer Zeit zeigt sich: Der Traum ist teurer als gedacht. Die Kundschaft bleibt aus, die laufenden Kosten steigen – und die Einnahmen reichen nicht, um über die Runden zu kommen.
„Ich komme finanziell nicht mehr klar“
Offen spricht Janine in der Sendung über ihre Sorgen. „Ich komme finanziell nicht mehr klar“, gesteht sie ehrlich. Die Miete für den Salon, Materialkosten und Versicherungen wachsen ihr über den Kopf. Trotz unermüdlichen Einsatzes, langer Tage und voller Hoffnung: Es reicht einfach nicht.
In einer emotionalen Szene trifft sie eine Entscheidung, die ihr das Herz bricht: Sie muss ihren Beautysalon schließen.
„Lieber gebe ich es auf, als dass meine Kinder nichts haben“, sagt sie unter Tränen. Für die Zuschauer ist dieser Moment einer der ehrlichsten und bewegendsten der Staffel – ein Sinnbild dafür, wie schnell ein Traum an der harten Realität scheitern kann.
Aufgeben? Keine Option
Doch wer glaubt, Janine lasse sich entmutigen, liegt falsch. Die zweifache Mutter beweist Stärke und kämpft weiter – diesmal auf einem anderen Weg. Statt eines eigenen Geschäfts will sie künftig als freiberufliche Make-up-Artistin arbeiten.
„Ich möchte flexibler sein, weniger Fixkosten haben, aber trotzdem das machen, was ich liebe“, erklärt sie entschlossen. Zwischen Kindererziehung, Haushalt und neuen Aufträgen versucht Janine, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen – mit kleinerem Risiko, aber großem Herzen.
Zwischen Traum und Realität
Janines Geschichte steht stellvertretend für viele Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Der Übergang vom Bürgergeld zur eigenen Firma ist kein leichter – voller Emotionen, Hoffnungen und Rückschläge. „Hartz und herzlich“ zeigt in diesem Fall besonders eindrucksvoll, wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Überforderung sein kann.
Trotz allem bleibt Janine ein Vorbild: für Mut, für Durchhaltevermögen und dafür, sich nicht von Rückschlägen definieren zu lassen. Der Weg bleibt steinig, aber sie geht ihn weiter – Schritt für Schritt, mit Mascara in der Hand und Hoffnung im Herzen.








