KI-Klauseln in „Let‘s Dance“-Verträgen der Teilnehmer? Diese krassen Rechte soll sich RTL sichern

Laut BILD-Bericht sollen die „Let‘s Dance“-Verträge den Produzenten erlauben, Bild, Ton und Sprache der Kandidaten mithilfe von KI-Technologien zu bearbeiten.
Dies umfasse unter anderem die Veränderung von Stimmen oder Lippenbewegungen. Obwohl von Deepfakes oder kompletten KI-Klonen nicht ausdrücklich die Rede sei, könnten die weit gefassten Formulierungen im Vertrag zukünftige Technologien einschließen.
KI-Nutzung: Bild, Ton und Sprache der Kandidaten betroffen?
Die angeblichen Rechte sollen weltweit und zeitlich unbegrenzt gelten, auch für unveröffentlichtes Material. Somit könnten Szenen, die nie für RTL-Zuschauer zu sehen sind, später für KI-Entwicklungen oder Datenanalysen genutzt werden.
Ein Sprecher des Senders erklärte auf Nachfrage gegenüber der BILD: „Vertragliche Details kommentieren wir nicht.“
Daher bleibt unklar, ob und in welchem Umfang solche KI-Klauseln tatsächlich in den Verträgen enthalten sind. Die BILD spekuliert, dass die Kandidaten für den KI-Einsatz keine zusätzliche Vergütung erhalten könnten, obwohl die normalen Gagen je nach Promi zwischen 50.000 und 70.000 Euro liegen sollen.
Ein Brancheninsider habe gegenüber der BILD geäußert, dass sich die gesamte Unterhaltungsbranche im Wandel befinde und Reality-TV zu einem großen Datenpool werde.
Ob diese Entwicklung tatsächlich so umfassend stattfinden wird, bleibt abzuwarten. Die aktuelle Staffel steuert bereits auf das große „Let‘s Dance“-Finale zu – nur noch eine Show, dann steht der Sieger 2026 fest! (str)








