Mangelhafter Autokauf: Brigitte wurde übers Ohr gehauen! | Hartz und herzlich
In der neuesten Folge der RTLZWEI-Reality-Dokusoap „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“ erlebt Brigitte aus Rostock einen herben finanziellen Rückschlag:
Der Traum vom eigenen Auto entpuppt sich als teurer Reinfall – und die 70-Jährige fühlt sich regelrecht übers Ohr gehauen.

Die Folge mit dem Titel „Von Ohrenschmerzen bis übers Ohr gehauen werden“ schildert mehrere Schicksalsschläge aus dem Alltag der sozial benachteiligten Protagonisten.
Während der junge Damian mit gesundheitlichen Problemen kämpft und auf einen Arztbesuch angewiesen ist, macht Brigitte die bittere Erfahrung, wie schnell ein vermeintlich günstiger Gebrauchtwagen zur Belastung werden kann.
Brigitte hatte sich online einen gebrauchten Wagen für rund 1.000 Euro gekauft – ein Betrag, den sie sich als ehemalige Empfängerin von Sozialleistungen nur schwer leisten konnte. Was zunächst nach einer Chance auf mehr Mobilität aussah, entwickelte sich rasch zu einem Finanzdesaster.
Vor allem die Mängel am Fahrzeug sorgen für Enttäuschung: Defekte Bremsen, eine kaputte Kupplung, nicht funktionierende Fensterheber und quietschende Türen machen den Wagen zu einem Sicherheitsrisiko.
Selbst bei einer TÜV-Prüfung wäre das Fahrzeug vermutlich durchgefallen. Die Reparaturkosten würden den Kaufpreis bei weitem übersteigen – rund 1.300 Euro oder mehr wären allein für die grundlegenden Instandsetzungen fällig.
Die Situation trifft Brigitte besonders hart, weil sie ihr Geld darauf verwettet hat, ohne vorher eine fachmännische Prüfung durchführen zu lassen.

„Wenn ich jetzt einen TÜV machen müsste, komm ich nicht durch“, beschreibt sie die ernüchternde Einschätzung des Werkstattmeisters. Da sie sich zusätzliche Reparaturkosten nicht leisten kann, steht sie vor dem finanziellen Desaster.
Brigitte versucht nun, den Kauf rückgängig zu machen und den Wagen an die Verkäuferin zurückzugeben – doch ob sie Erfolg haben wird, ist ungewiss.
Rechtlich gesehen könnte ein Rücktritt möglich sein, wenn arglistige Täuschung nachgewiesen wird, doch erfordert dies Zeit und möglicherweise eine juristische Auseinandersetzung.
Für Zuschauer der Sendung ist Brigittes Erlebnis ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie riskant Online-Transaktionen sein können – besonders für Menschen mit begrenzten finanziellen Mitteln
. Die Ungewissheit und Sorgen, die daraus entstehen, stehen stellvertretend für viele andere Herausforderungen, die in „Hartz und herzlich“ thematisiert werden: finanzielle Unsicherheit, mangelnde Absicherung und die Tücken des Alltags, die den Betroffenen oft über den Kopf wachsen.
Die aktuelle Folge der Reality-Dokusoap macht einmal mehr deutlich, wie schnell ein vermeintlicher Glücksgriff in ein Desaster umschlagen kann – und wie wichtig es ist, bei größeren Anschaffungen vorsichtig und genau zu prüfen, bevor man das Geld ausgibt.








