Nach 36.000-Euro-Deal: Fabian Kahl betont, warum jeder daraus lernen sollte

Sowas erlebt man nicht alle Tage. Fabian Kahl (34) erinnert sich an seinen verrücktesten Fund bei „Bares für Rares“. Und der hatte es wirklich in sich.

Fabian Kahl trifft schwere Entscheidung: Abschied von Leipzig

Dabei entpuppten sich ein Paar unscheinbare Porzellanteller als königlicher Schatz. Kein Wunder, dass Kahl da tief in die Tasche griff.

Die Szene spielte sich 2023 ab. Zwei Verkäuferinnen brachten ein paar Teller mit in der Hoffnung, dafür 80 Euro zu bekommen.

Doch bei Fabian Kahl machte es sofort klick. Als er die Stücke sah, wusste er: Das ist kein Flohmarkt-Fund, sondern königliche Geschichte!

„Bares für Rares“-Star zahlt 450-fachen Wunschpreis

Der Antiquitätenhändler zahlte am Ende satte 36.000 Euro. Also das 450-Fache des Wunschpreises. Bei der MDR-Sendung Riverboat sprach er jetzt über den teuersten TV-Kauf seiner Karriere.

Die Teller stammen aus der französischen Staatsmanufaktur Sèvres. Sie waren einst für Ludwig XVIII. bestimmt.

Zwischen 1824 und 1832 wurden nur 205 Stück gefertigt. Ein echtes Luxusgut und eine Rarität, wie Expertin Bianca Berding sofort erkannte.

Das Unfassbare an der Geschichte? Die Vorbesitzerinnen, Annette und Daniela, benutzten die Teller jahrelang als Plätzchenteller.

Bares für Rares: Es hing überm Sofa - Fabian Kahl verkauft 30.500-Euro-Gemälde  | STERN.de

Jeden Dezember landeten Zimtsterne und Vanillekipferl auf Porzellan, das eigentlich für einen König gemacht wurde.

Die Expertise fiel bei beiden Teller auf 39.000 Euro. Moderator Horst Lichter (63) war sichtlich gerührt, als er die Reaktion der Verkäuferinnen sah.

Zwar strahlt Kahl über diesen Deal bis heute über beide Ohren, doch er nutzte den Moment auch für eine kleine Mahnung. Familienbesitz verkaufe man nicht leichtfertig, sagt er.

„Sowas kann ich nur empfehlen, zu behalten.“ Das gelte besonders bei Erinnerungsstücken. „Man muss nicht alles zu Geld machen.“

Bei den königlichen Tellern war der Fall aber klar. Die beiden Frauen hatten keine Ahnung, welchen Schatz sie da jedes Jahr mit Plätzchen belegten. Und sie bekamen am Ende ein Vielfaches ihres Wunschpreises.

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