Nach Dschungelcamp-Sieg: Gil Ofarim entschuldigt sich erstmals und will Schulden begleichen,,
Gil Ofarim spricht nach seinem Dschungelsieg erstmals Klartext zum Davidstern-Skandal – und verspricht, seine Schulden zu begleichen.
Köln – Es ist genau das, worauf viele Zuschauer des Dschungelcamps vergeblich gewartet haben. Nach hartnäckigem Schweigen im australischen Busch findet der frischgekrönte Dschungelkönig Gil Ofarim (43) erstmals deutliche Worte zum Davidstern-Skandal von 2021.

In einem Interview mit der RTL-Sendung „Exclusiv“ fragt Moderatorin Rebecca Mir (34) nach seinem größten Fehler der letzten fünf Jahre. Seine Antwort fällt überraschend direkt aus: „Die Art und Weise und das Video zu posten auf jeden Fall.“ Und weiter: „Es tut mir leid für alle Beteiligten.“
Gil Ofarim möchte mit Siegprämie Schadenersatz zahlen
Mir hakt nach – auch zum Thema Geld. Denn der Leipziger Hotelmitarbeiter Markus W., dem Ofarim 2021 fälschlicherweise Antisemitismus vorgeworfen hatte, wartet laut einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ noch immer auf 20.000 Euro Schadenersatz. Ofarim sagt dazu in der Sendung: „Ich weiß jetzt, was ich zu tun habe.“ Auf die Frage, was genau, antwortet er knapp: „Ich habe etwas zu überweisen.“
Schon zuvor in der RTL-Sendung „Punkt 12“ konfrontiert Moderatorin Katja Burkard (60) den frischgekrönten Dschungelkönig direkt mit der Frage: „Kannst du denn sagen: ‚Es tut mir leid‘, was dem Markus W., dem Hotelmitarbeiter, durch dein Video widerfahren ist?“ Ofarim antwortet erstmals nicht ausweichend, sondern klar: „Ich kann mich nur wiederholen: Alles, was da passierte, und im Nachgang alles: Es tut mir leid!“
Hotelmitarbeiter widerspricht Ofarims Darstellung im Dschungelcamp
Markus W. selbst schildert im Interview mit der „Zeit“, wie belastend die jüngsten Entwicklungen für ihn seien. Er stellt zudem klar: Ofarim habe sehr wohl über die Ereignisse sprechen dürfen – entgegen dem Eindruck, den dieser im Dschungelcamp erweckt hatte. Untersagt seien lediglich Aussagen, die nahelegen, Markus W. hätte sich antisemitisch geäußert.
„Ofarim inszeniert sich wie ein Opfer, obwohl ich das bin, und das ist schwer für mich“, so der Hotel-Mitarbeiter im „Zeit“-Interview. Nach den Antisemitismus-Vorwürfen im Oktober 2021 war er massiv bedroht worden und sah sich einem Shitstorm ausgesetzt, bevor sich die Vorwürfe als haltlos erwiesen. Die Siegprämie möchte Gil übrigens nicht nur für den Schadenersatz nutzen. Verwendete Quellen: RTL „Exclusiv“ (Sendung vom 11. Februar 2026), RTL „Punkt 12“ (Sendung vom 11. Februar 2026), Die Zeit













