Silvia hintergeht Harald?! Der Streit eskaliert! | Die Wollnys
Alte Besen kehren besser: Zwischen Baustopp, Frust und Familienchaos
Neue Besen kehren gut, sagt man. Doch bei den Wollnys zeigt sich in diesen Tagen: Manchmal tun’s auch die alten – selbst wenn die Stimmung am Boden ist. Trotz offiziellem Baustopp werkeln Harald, Peter und Flo weiter an ihrem Traumhaus. Von Euphorie ist allerdings wenig zu spüren.

Während Harald pflichtbewusst Besen und Putzlappen schwingt, lässt die Motivation seiner Helfer deutlich nach. „Blumen gießen und Bäder putzen – das ist doch totaler Schwachsinn!“, murrt Flo. Er hat gerade Geburtstag gehabt – gefeiert wurde nicht. Der Frust sitzt tief.
Silvia versucht derweil, Struktur in das Chaos zu bringen. Sie will, dass die Familie wenigstens den Rhythmus nicht verliert, doch selbst sie merkt: Das Projekt Traumhaus droht endgültig zu kippen. Für Harald bleibt die Baustelle sein Herzensprojekt, für Silvia ist sie längst zum Albtraum geworden. „Das hier ist kein Traumschloss mehr, das ist ein Horrorschloss“, sagt sie unverblümt.
Als sie schließlich sogar den Makler anruft, um das Haus möglicherweise zu verkaufen, platzt Harald der Kragen. „Ich hab mich hier für uns alle krumm gemacht! Und jetzt willst du das Ding einfach abgeben?“ – „Ja“, entgegnet Silvia ruhig, „weil ich die Nase voll habe. Von Problemen hier, Problemen da. Ich will einfach nur noch raus!“
Zwischen staubigen Wänden und halbfertigen Räumen wächst der Riss nicht nur im Mauerwerk, sondern auch in der Beziehung. Harald fühlt sich hintergangen, Silvias Entscheidung, alles ohne Rücksprache zu regeln, trifft ihn tief. Für ihn war das gemeinsame Haus ein Symbol ihrer Zukunft – für sie ist es inzwischen nur noch ein Mahnmal gescheiterter Träume.
Auch die Kinder spüren die Spannungen. Lavinia ist wütend, weil sich durch den geplatzten Umzug ihre Ausbildungspläne zerschlagen könnten. „Ich bin genervt! Alles wird wieder umgeschmissen“, klagt sie. Selbst die jüngeren Familienmitglieder versuchen, zwischen den Fronten zu vermitteln. Vergeblich.

Silvia selbst wirkt müde, fast gebrochen. „Seit wir das Haus haben, leidet alles“, sagt sie. „Mein Geldbeutel, meine Kinder, meine Beziehung – einfach alles.“ Während Harald trotzig weiterarbeitet, kehrt sie innerlich längst dem Traum vom Eigenheim den Rücken.
Am Ende bleibt ein Gefühl von Stillstand. Wo einst Hoffnung auf ein neues Zuhause herrschte, liegt nun Enttäuschung in der Luft – wie feiner Staub, der sich über alles legt. Harald sieht die Seifenblase platzen, die er einst „Zukunft“ nannte. „Wenn man zusammen durchs Leben geht, sollte man sich auch vertrauen können“, sagt er leise. Doch Vertrauen ist auf dieser Baustelle im Moment Mangelware.








