Unerwartetes Desaster bei „Bares für Rares“ Feines Schmuckset stürzt dramatisch ab!

Bares für Rares: Fünfstelliger Traum geplatzt – emotionales Auf und Ab für Mutter und Sohn

Bei Bares für Rares treffen sich regelmäßig Träume und Realität. Manchmal mit glanzvollem Erfolg, manchmal mit einem ernüchternden Erwachen. Für Anne-Marie Viereck und ihren Sohn Ulli aus Niedersachsen wurde ihr Besuch im Pulheimer Walzwerk zur emotionalen Achterbahnfahrt. Mit einem kostbaren Schmuckset aus Familienbesitz im Gepäck hofften sie auf den großen Coup – doch am Ende blieb von der erhofften fünfstelligen Summe nur ein Hauch übrig.

Schon beim ersten Blick auf die mitgebrachten Schätze schlugen die Herzen höher. Das edle Diamantenschmuck-Set aus dem frühen 20. Jahrhundert bestand aus einer Halskette und einem Ring, beide gefertigt aus feinstem Platin und besetzt mit atemberaubend funkelnden Altschliff-Diamanten.

Die Kette bestach durch zahlreiche Steine von rund 0,9 Karat, während der Ring gleich 14 Diamanten sowie einen tiefblauen Saphir in der Mitte trug – ein Erbstück voller Eleganz und Geschichte, einst von Anne-Maries Mutter geschenkt.

Kein Wunder also, dass Mutter und Sohn mit großen Hoffnungen nach Köln reisten. „Ein Juwelier hat uns 10 000 Euro genannt. Das wäre unser Wunschpreis“, erklärte Ulli optimistisch. Die Spannung stieg, als Experte Patrick Lessmann die Schmuckstücke prüfte – und dann folgte der Dämpfer. Seine fachkundige Einschätzung lag deutlich darunter. „Ich sehe hier einen Wert zwischen 2800 und 3000 Euro“, lautete sein Urteil.

Ein Schock für das Duo. Dennoch ließen sich die beiden nicht entmutigen. „Wir probieren es trotzdem“, sagte Anne-Marie entschlossen. Schließlich hatten in der Show schon viele Objekte für unerwartete Wendungen gesorgt.

Im Händlerraum präsentierte sich das Schmuckset schließlich in voller Pracht. Die funkelnden Steine zogen sofort Blicke auf sich, doch die Gebote stiegen nur zögerlich. Elke Velten-Thurnys machte den Anfang und überbot sich mit ihren Kollegen – doch der große Run blieb aus. Erst bei 1000 Euro kam etwas Bewegung in die Runde. Viel zu wenig für die hohen Erwartungen der Verkäufer.

„Da wäre schon noch ein bisschen mehr drin“, versuchte Ulli die Stimmung zu heben. Doch als das Mutter-Sohn-Gespann die Expertise von 2800 Euro erwähnte, herrschte betretenes Schweigen. „So viel sehe ich da nicht“, gab Elke ehrlich zu. Schließlich bot sie 2000 Euro – und Anne-Marie entschied sich, wenn auch etwas enttäuscht, zum Verkauf.

Der Traum vom fünfstelligen Gewinn war geplatzt. Doch statt Frust überwog bei den beiden Gelassenheit. „Es ist immerhin mehr, als es zu Hause in der Schublade bringt“, meinte Anne-Marie mit einem kleinen Lächeln.

So endete ihre Bares für Rares-Reise ohne Jubelsturm, aber mit einer wertvollen Erkenntnis: Nicht jeder Glanz verspricht Gold. Doch jedes Erbstück erzählt eine Geschichte – und manchmal ist genau das der wahre Schatz, den man aus dem Walzwerk mit nach Hause nimmt.

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