Wegen Fans muss „Bergdoktor“-Dreh abgebrochen werden..DER GRUND IST…

Fans sind am Set des ZDF-Dauerbrenners „Der Bergdoktor“ meistens willkommen. Doch es gibt auch Momente, in denen die Serien-Begeisterung zu Einschränkungen in den Dreharbeiten führen – sodass diese sogar regelmäßig abgebrochen werden müssen.

Der idyllische „Gruberhof“ im österreichischen Söll ist seit 2008 das Zuhause von „Bergdoktor“ Martin Gruber (Hans Sigl) und seiner Familie. Kein Wunder, dass auch die Fans der ZDF-Erfolgsserie einmal einen Blick darauf werfen wollen. Während der Dreharbeiten kann das jedoch problematisch werden, wie Ronja Forcher, die Lilli Gruber spielt, bei einem Blick hinter die Kulissen der 18. Staffel erzählt.

Die malerischen Berge rund um den alleinstehenden Bauernhof sorgen nicht nur für eine atemberaubende Kulisse in der Serie, sondern laden auch zum Paragliden ein. In der Reportage „Backstage – Der Bergdoktor“, abrufbar in der ZDF-Mediathek, ist zu sehen, wie der ein oder andere bunte Schirm über den Himmel gleitet. „Ich glaube, das wird nämlich auch verkauft, dass man über unsere Drehorte fliegt“, meint Forcher.

„Ärgerlich und schade“: Das sollten „Bergdoktor“-Fans laut Ronja Forcher nicht machen
Gleitschirmflieger über dem „Gruberhof“ stören manchmal die Dreharbeiten vom „Bergdoktor“.ZDF

„Bergdoktor“-Star Ronja Forcher hat dringende Bitte an Fans

Für die „Bergdoktor“-Dreharbeiten sind die Flieger jedoch ein echtes Hindernis – und führen regelmäßig zum Abbruch des Drehs. „Immer, wenn das passiert, müssen wir dann den Take abbrechen und nochmal machen. Und das ist dann natürlich ärgerlich und schade“, erklärt die 29-Jährige. Verzichten müssen die Fans auf einen Besuch des Gruberhofs jedoch nicht – aber „kommt’s lieber zu Fuß“, ist Forchers Bitte.

Auch “Bergdoktor”-Star Mark Keller hat kürzlich Einblicke hinter die Kulissen der ZDF-Serie gegeben.

„Ärgerlich und schade“: Das sollten „Bergdoktor“-Fans laut Ronja Forcher nicht machen
Das Zuhause und die Praxis von „Bergdoktor“ Martin Gruber (Hans Sigl, links) können Fans sogar während der Dreharbeiten besuchen.ZDF/Sabine Finger Fotografie

Hans Sigl stört „Selfie-Alarm“ am „Bergdoktor“-Haus nicht

Die Praxis des Bergdoktors in Ellmau ist ebenfalls ein beliebtes Ziel für die treuen Zuschauerinnen und Zuschauer. Bis zu 2.000 Menschen würden es in der Saison besuchen, erzählt ein Security-Mitarbeiter während der Dreharbeiten zur 18. Staffel. Da müsse man manchmal streng sein, „aber man muss auch ein bisschen Verständnis für die Fans aufbringen, die gucken die Serie gerne – und dann auch noch Drehtag – da möchte man echt gerne was sehen“, weiß er.

Wenn Hans Sigl, der auch verraten hat, was er bei den Fans gar nicht ab kann, und seine Kolleginnen und Kollegen eine Pause haben, nehmen sie sich Zeit für Autogramme und Fotos für die wartenden Fans. „Selfie-Alarm“, nennt Sigl das in der Backstage-Reportage schmunzelnd. Geduldig posiert er für Bilder und scherzt mit den Menschen, bevor er wieder in die Rolle des Martin Gruber schlüpft.

Der Bergdoktor
Neue „Bergdoktor“-Folgen laufen im ZDF ab 8. Januar.ZDF / Nadine Rupp

Hans Sigl verrät: „Bergdoktor“-Praxisschild schon öfters verschwunden

Leute, die es nicht zum Dreh schaffen, hinterlassen des Öfteren im Briefkasten der „Bergdoktor“-Praxis „schöne, liebende, berührende Briefe“, erzählt der 56-Jährige und verspricht: „Die kriegen, wo eine Adresse drauf ist, natürlich auch Autogrammkarten zugeschickt.“

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